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Hier ein paar Auszüge der Themen einiger Monatszeitschriften von 2026.
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Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages: TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich) Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,
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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 1 Januar 2026
Die Themen: Unter welchem Einfluss steht die Weltpolitik? - EKvW in dramatischer Notlage. - Neues vom „House of One“. - COP30 und der Jaguar-Drachen-Schutzgeist. - Argentinien: Polizisten lassen sich taufen. - Neue Elberfelder Studienbibel. - Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. - Offenbarung 13 und der digitale Tod. - Will die EU jede Abtreibung bezahlen? - Wer ist der neue Bürgermeister von New York? - Hessische Grundschullehrer schlagen Alarm. - Steht der Iran vor einem Kollaps? - Ukraine-Friede: Rüstung hat Angst davor. - Lebensmittel-Tafeln in schwieriger Lage. - Größter deutscher Gasspeicher ist fast leer. - Vorsicht vor KI-Spielzeug. - Samuel Koch verabschiedet sich von Instagram
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„House of One“: Versprechen werden gebrochen – Baustart verzögert sich
Der Baustart für das interreligiöse Berliner Bet- und Lehrhaus House of One (Haus des Einen) verzögert sich weiter. Grund dafür sind gestiegene Baukosten und ein überarbeiteter Bauplan zur Kostensenkung. Die ursprünglich auf 43 Millionen Euro veranschlagten Ausgaben wuchsen auf nahezu 70 Millionen Euro, teilte die Pressesprecherin der Stiftung „House of One“, Kerstin Krupp, mit. Ein neuer Bauplan soll die Kosten von 43 Millionen Euro nicht übersteigen. Ein konkreter Baustart steht Krupp zufolge noch nicht fest. Die Bauzeit werde voraussichtlich drei Jahre betragen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2029 geplant. Das Projekt wurde bereits 2011 gestartet. Unter einem Dach sollen eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee vereint werden.
Seit mehr als vier Jahren ruht die Baustelle. Ziel des Projekts ist es, den interreligiösen Dialog zu fördern und ein Zeichen für Toleranz und Verständigung zu setzen. Kritiker sehen
darin jedoch die Gefahr einer Vermischung religiöser Wahrheiten. Sie werfen dem Projekt vor, theologische Unterschiede zu verwischen. Und genau das geschieht jetzt schon immer wieder, obwohl das „Hause
des Einen“ noch gar nicht steht. So hat der Deutschlandfunk schon dreimal eine multireligiöse Morgenfeier von den Initiatoren des „House of One“ übertragen. Die letzte fand in der Berliner Segenskirche (Stadtkloster Segen)
statt und wurde von dem evangelischen Pfarrer Gregor Hohberg, dem Rabbiner Andreas Nachama und dem Imam Osman Örs durchgeführt. Neben christlichen, jüdischen und islamischen Gesängen und Gebeten
predigten abwechselnd Pfarrer, Rabbiner und Imam über Texte zum Thema „Liebe“ aus dem Hohelied Salomos, aus dem Kolosserbrief und aus dem Koran. Doch solche multireligiösen Feiern sollte
es im Zusammenhang mit dem House of One eigentlich nicht geben. So hatte Pfarrer Hohberg 2017 ausdrücklich in einem Interview mit der Ev. Nachrichtenagentur IDEA betont: „Wir wollen keinen
Glaubensmix. Wir feiern unsere Gottesdienste nicht zusammen im selben Raum – jeder hat dafür seinen eigenen Raum.“ Dass es dennoch schon jetzt geschieht, muss als gezielter Tabubruch und als
Offenbarung des wirklichen Geistes hinter dem House of One gewertet werden.
TOPIC Nr. 01/2026
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COP30: Gläubige vereinigten sich unter einem Drachen-Jaguar-Schutzgeist
Gescheitert ist die Klimakonferenz COP30 im November letzten Jahres in Brasilien nicht – aber wirkliche Fortschritte in Bezug auf einen Klimaschutz gab es auch nicht. Was weltliche Medien so gut wie gar nicht berichteten, war ein anderer Erfolg, der aus christlich biblischer Sicht erschrecken muss: Christliche Führer, Esoteriker und bekennende Heiden „hakten sich unter“, um gemeinsam die „Mutter Erde“ zu retten.
Schon im März 2025 trafen sich in Brasilia fast 50 Kirchenführer, Vertreter verschiedener Glaubens-richtungen, ökumenische Organisationen, Repräsentanten heidnischer Kulte und
Klima-Experten, um die UN-Klimakonferenz COP30 für den November 2025 vorzubereiten. Darunter waren auch Methodisten, Mennoniten und Gläubige aus der täuferischen Bewegung. Sie alle
vereinte das, was sich dann vom 10. bis 21. November 2025 auf der Konferenz im brasilianischen Belém auch offenbarte: Wir müssen als Glaubende gemeinsam das Klima retten. Eine
beispiellose Koalition aus Muslimen, Hindus, Juden, indigenen Heiden, Protestanten, Katholiken, Buddhisten und Esoterikern trat dann auch in Belém auf, um für den Klimaschutz zu kämpfen. Wer sich dabei
besonders in Szene setzte, waren indigene Menschen, Eingeborene, die mit heidnischen Ritualen und entsprechender Symbolik die Kräfte der „Mutter Erde“ beschworen. Schamanen beteten in voller Tracht zu
verschiedenen Gottheiten, die aus biblischer Sicht als Dämonen verortet werden müssen. Die Sitzungen begannen mit Gesängen der Ahnen und später mit der Anrufung von Waldgeistern. Eine Führerin aus der
Candomblé-Religion, zu der ein ausgedehnter Spiritismus gehört, durfte sich genauso in Szene setzen wie der Papst in einem Video oder der deutsche Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Dr. Heinrich Bedford-Strohm.
Für außenstehende Betrachter ergab sich in Belém das Bild, dass sich unter den Themen „Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ alle, die an irgendetwas „Höheres“ glauben, die Hand zur
Einheit reichen. Und dann war da noch ein Götze, der sozusagen über der COP30 „spirituell schwebte“. Eine zusam- mengewachsene Figur aus einem Jaguar und einem gehörnten Drachen. Dazu
schrieb Alex Newman, Mitarbeiter des christlichen US-Nachrichtendienstes Harbinger's Daily: „Der dämonische ‚Drachen-Jaguar- Schutzgeist‘ der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der die
Weltkugel in seinen Händen hielt, symbolisierte die spirituelle Realität hinter dem Gipfel treffend. Dieses offizielle Geschenk der KPCh an Brasilien, getarnt als ‚Kunst‘, war in Wahrheit eine perfekte
Darstellung des gesamten Klimaprozesses … die Rückführung des Westens auf heidnische Religionen …“
TOPIC Nr. 01/2026
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Steht der Iran kurz vor einer Revolution?
Laut dem legendären investigativen US-Journalisten Seymour Hersh glauben führende US-Beamten,
dass der Iran kurz vor einer Revolution stünde. Als Gründe wurden genannt: „Nicht genug Wasser. Nichts zu essen. Kein Geld. Keine öffentlichen Dienste. Keine Busse … in den Städten. Keine Organisation –
niemand hat das Sagen, und die Schlüsselpersonen der militärischen Führung sind tot. Der Staat steht am Rande des totalen Zusammenbruchs.“ Das Ganze, so die Beamten zu Hersh, könne zu einer baldigen
Revolution führen. Tatsächlich gab es in 2025 Berichte über Streiks und Proteste im Iran. So traten zum Beispiel im Mai 2025 Krankenschwestern, Bäcker, Landwirte und Arbeiter in einen
Streik, weil u. a. die Energiepreise im Iran explodierten. Stromausfälle und Lebensmittelengpässe sind an der Tagesordnung. Auch die iranische Währung geht zu Boden. Sie verlor innerhalb des letzten
Jahres 50 Prozent ihres Wertes. Besonders die Mittelschicht im Iran trifft es hart, z.B. finden Frauen, auch gut ausgebildete, nur schwer Arbeit, um die Familie zu unterstützen. Doch dass
die Schwächung der Mittelschicht zu einem erhöhten Druck auf die politische Mullah-Elite führen wird, halten Kenner des Iran für wenig wahrscheinlich. Durch die Sanktionen des Westens sei die
Privatwirtschaft zurückgegangen und die Staatswirtschaft gewachsen. Und von dieser staatlich kontrollierten Wirtschaft sind immer mehr Iraner abhängig. Das führe nicht gerade dazu, sich gegen die
Politelite aufzulehnen, so die Einschätzung des Wirtschaftsexperten Professor Mohammad Reza Farzanegan, der ein Studienzentrum für Nahe und Mittlere Nahost-Politik an der Universität Marburg leitet.
TOPIC Nr. 01/2026
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KI-Spielzeug: Wie Kinder heute manipuliert werden können
Als 1988 das Buch „Der Griff nach unseren Kindern – Einblicke in ein (un) heimliches
Erziehungs-programm“ (vergriffen) erschien, waren viele Eltern geschockt, welche weltanschaulichen Inhalte Kindern über Spielzeug nahegebracht wurden. Die Autoren Katrin Ledermann und
Ulrich Skambraks analysierten damals Filme, Bücher und Spielzeugsysteme wie u. a. „Raumschiff Enterprise“, „Momo“ und die „Unendliche Geschichte“, „Masters oft the Universe“ oder „Bibi Blocksberg“. Dabei
arbeiteten sie heraus, dass fast immer dasselbe Muster in den Geschichten verarbeitet wurde: Es gehe um den Kampf „Gut gegen Böse“, der aber nur gewonnen werden könne, wenn man okkulte Kräfte in Anspruch
nehme. So war es in der Filmreihe „Star wars“ eine magische, übersinnliche Kraft, die der Held Luke Skywalker beim alten, weisen Jedi-Ritter Yoda erlernte, um Prinzessin Leia und seinen Freund Han Solo
freizukämpfen. Damals zeigte die ehemalige Esoterikerin Katrin Ledermann auf, wie Kinder auf das seinerzeit auf- kommende New Age (Neues Zeitalter) vorbereitet wurden. Angesichts des
Spielzeuges, das im Moment langsam die Kinderzimmer erobert, erscheinen die Spielwaren aus den 1980ern fast wie unbedeutender „Kinderkram“. In einem Artikel im Informationsdienst Kopp exklusiv (50/25) berichtete die Journalistin Birgit Stöger über neue KI-gestützte Puppen, Plüschbären und Roboter im Kinderzimmer. Gesteuert über das Internet können diese Spielzeuge mit Kindern in einen Dialog treten und sie sanft lenken. Möglich macht das die Künstliche Intelligenz (KI), die mit Sprachprogrammen mit Kindern in Kontakt tritt. Stöger bringt das Beispiel eines 8-Jährigen, der die KI fragte, wie man Feuerzeuge richtig hält, was die KI dem Jungen Schritt für Schritt erklärt. Allein das ist schon schlimm genug. Viel schlimmer aber ist der Versuch der KI, auch das Denken von Kindern und Jugendlichen zu prägen. Ein Mädchen fragte die KI, was sie machen solle, da sie sich als Junge fühle. Die KI-Software My AI riet der Heranwachsenden zu einer Geschlechtsumwandlung. Angesichts dieses Beispiels und etlicher anderer schreibt Stöger besorgt: „Eine bestimmte Weltanschauung wird implantiert, lange bevor das Kind jemals eigene Schlüsse ziehen und Quellen vergleichen kann.“
Und eines sollten Eltern, Großeltern und Paten auch noch wissen: KI-Spielzeug sammelt ganz nebenbei Daten aus dem Kinderzimmer und funktioniert wie ein Abhörsystem. Mikrofone und Kameras
sind in der Lage Mimik und Körperhaltung eines Kindes zu analysieren und selbst Herzfrequenz und Stimmlage zu bestimmen. Die norwegische Verbraucherzentrale Forbrukerrådet berichtete z. B. von einem Fall, dass ein KI-Teddy vier Wochen lang 11.000 Audiodateien von einem 6-jährigen Mädchen aufnahm und zu einem Datenhändler in Singapur leitete. Das besonder Schlimme: Die Eltern des Mädchens hatten den Teddy auf „offline“ gestellt, also vom Internet getrennt. Dennoch sendete er.
TOPIC Nr. 01/2026
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Wie biblisch ist der moderne Lobpreis?
Augsburg, Anfang Januar, Messe Augsburg mit ihren Hallen: Rund 11.000 Besucher waren gekommen, um
die „MEHR 2026“ zu erleben mit Rednern wie Dr. Johannes Hartl und mit Musik von Lobpreis-Bands. Der Reporter der Ev. Nachrichtenagentur IDEA, Dr. David Wengenroth, leitet seine Reportage so ein: „Der Sonntag beginnt auf der Glaubenskonferenz ‚MEHR 2026‘ mit meditativen Taizé-Gesängen. In der dicht besetzten Haupthalle der Messe Augsburg wiegen sich rund 10.000 Besucher im Halbdunkel zu warmen Klavier- und Gitarrenklängen. Lobpreissängerin Veronika Lohmer stimmt an: ‚Confitemini domino quoniam bonus‘ (Preist den Herrn, denn er ist gut). Nach einigen Minuten gleiten Sängerin und Band zu ruhigem Lobpreis mit deutschen Texten hinüber: ‚Alles leg ich vor dich hin ...‘ Lohmer haucht ins Mikrofon: ‚Gott ist da, und er freut sich über dich!‘ Ganz allmählich zieht das Tempo der Musik an, bis sie mit ‚I've got joy‘ (Ich habe Freude) die Halle rockt. Lichtkegel aus grellen Scheinwerfern pflügen durch den Saal, die Zuhörer jubeln und hüpfen. Partyatmosphäre.“
Jeder Lobpreisleiter kennt die Prinzipien, wie Gläubige in Gottesdiensten oder Konferenzen emotional abgeholt und gezielt auf einen Höhepunkt gesteuert werden können. Man nennt diesen
Höhepunkt in der Lobpreisszene „Durchbruch“ und hofft bei diesem emotionalen Höhepunkt auf übersinnliche Phänomene, die willkürlich dem Heiligen Geist zugeschrieben werden. Doch meldet
sich tatsächlich bei solchen „Durchbrüchen“ der Heilige Geist? Gefällt Gott überhaupt diese Form des Lobpreises? Wenn man Gottes geoffenbartes Wort, die Bibel, zu Rate zieht, sind Zweifel am modernen
Lobpreis mehr als angebracht. Warum? Das alttestamentliche Gottesvolk diente Jahwe sinnbildlich durch Speise- und Reinigungsgebote sowie Opferhandlungen. Diese Sinnbilder verwiesen auf
die unsichtbare Wirklichkeit und die dort angesiedelten Wahrheiten, die noch nicht offenbar waren. Von daher ist nachzuvollziehen, dass das Lob Gottes manchmal mit betontem äußerlich-körperlichen
Ausdruck, der die Sinne ansprach, zum Ausdruck gebracht wurde: vielfältige Instrumente, Händeklatschen sowie Tanz als Ausdruck der Freude. Das entsprach durchaus der irdischen Stellung und Berufung
Israels und dem Wesen des Gesetzesbundes zwischen Jahwe und seinem Volk. Doch gilt diese eher äußerliche Form der Gottesanbetung auch heute noch? Gott informiert Christus-Gläubige im
Neuen Testament darüber, dass das Gotteslob Israels nicht in allen Punkten heute noch kopiert werden kann und muss. Nach Tod und Auferstehung Jesu hat eine neue Zeit begonnen, die für
Christus-Gläubige sich deutlich unterscheidet von alttestamentlichen Formen der Verehrung Gottes. Der Hebräer-Brief schildert in seinen Kapiteln 8 bis 10 ausführlich, dass die äußeren Ordnungen und
Gottesdienst-Elemente – im Alten Testament beschrieben – von Christus abgetan sind und die Gemeinde von heute nun mehr einen geistlichen Zugang zum himmlischen Heiligtum hat. Dort ist das Wesen der Dinge
in Christus zu finden und nicht mehr im äußerlichen Schattenbild. Im 4. Kapitel des Johannes-Evangeliums beschreibt Jesus selbst, wie sein Vater Anbetung von Christus-Gläubigen heute
wünscht: „Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten,
müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Anbeten in Geist und Wahrheit? Eine Anbetung im Geist bedeutet, dass dieser Vorgang im Wesentlichen innerlich im Herzen des Gläubigen
stattfindet. Die Anbetung Gottes ist nicht von bestimmten Orten, Handlungen, Ritualen, Stimmungen, Techniken und schon gar nicht von begleitender Musik abhängig. Im Geist anbeten bedeutet, dass wir
unsere Anbetung in der Kraft des Heiligen Geistes und unter seiner Leitung darbringen sollen, damit sie Gott wohlgefällig sein kann. Dieser Geist wohnt in jedem Christus-Gläubigen und bestimmt ihn: „Wir
haben aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir, nicht in Worten, die von menschlicher
Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären“ (2. Korinther 2, 13 und 14). Dieser göttliche Geist in einem Christus-Gläubigen
befähigt ihn, Gott richtig anzubeten. Anbetung in Wahrheit – was bedeutet das? Jesus selbst gibt im Johannes-Evangelium im Kapitel 17 eine prägnante Erklärung in Bezug auf Wahrheit:
„Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist die Wahrheit.“ Die geistliche Anbetung beruht also auf dem geoffenbarten Wort Gottes, insbesondere der Christus-Offenbarung im Neuen Testament. Jegliche
Gott wohlgefällige Anbetung muss in Worten bestehen, die geprägt sind vom Wort Gottes und der gesunden biblischen Lehre für die Gemeinde der Christus-Gläubigen. Es ist wohl kein Zufall,
dass in den Beschreibungen des Gottesdienstes der apostolischen Gemeinden keinerlei Hinweise auf „Lobpreis-Orchester“, Klatschen oder Tanzen zu finden sind. Anbetung Gottes in Geist und Wahrheit – also
ohne Musik und Gesang? Lieder spielen in der Anbetung Gottes durchaus eine Rolle, wenn man allein an die Psalmen aus dem Alten Testament denkt. Im Neuen Testament finden sich allerdings
nicht viele direkte Aussagen über Musik und ihre Gestaltung. Eine grundlegende Stelle findet sich im Kolosserbrief im 3. Kapitel: „Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit;
lehrt und ermahnt einander und singt in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern lieblich in euren Herzen.“ Auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird: Musik ist nicht
neutral. Die Grundelemente von Musik wie etwa Melodie, Rhythmus, Klangfarbe etc. mögen neutral sein, aber nicht die Komposition bzw. die Darbietung selbst. Beispielsweise wird man auf einem Rockkonzert
kaum Flötisten oder Harfenisten finden; im Symphonie-Orchester keine Elektrogitarren oder ein dominierendes Schlagzeug. Von daher stellt sich eine ganz einfache Frage: Eignet sich der Pop- und
Rockmusikstil, der heute ganz wesentlich die Lobpreismusik bestimmt, überhaupt, um in Geist und Wahrheit Gott biblisch anbeten zu können? Laut dem bekannten Lobpreismusik-Komponisten Arne
Kopfermann „kann man heute, einmal abgesehen vom Text, Lobpreismusik und sonstige Popularmusik stilistisch oft kaum unterscheiden.“ In einem Vortrag auf der MEHR 2026 erklärte „MEHR-Chef“
Hartl: Durch den Lobpreis könnten Christen geistliche Wahrheiten wahrnehmen, die ebenso real seien wie die sichtbare Welt. Das Lob Gottes trage darüber hinaus zu einer liebevollen geistlichen Atmosphäre
in der Beziehung zu Gott und anderen Christen bei. Außerdem wachse dadurch die Fähigkeit, die eigene Liebe zu Gott auszudrücken. Das sei wiederum eine Voraussetzung dafür, dass die Liebe zu Gott wachsen
könne. Legt man die Lobpreismusik-Aufführungen in Augsburg zugrunde, stellt sich die Frage: Welche geistlichen Wahrheiten sollen Christen denn wahrnehmen, wenn eine „Heiden-Musik“ mit zum
Teil Heidenlärm und Showbühnen-Effekten das wirklich Geistliche und Heilige in den Boden des Unheiligen unterpflügen? Vielleicht mag ein Sinnbild helfen, einen biblischen Lobpreis auch
heute angemessen zu gestalten: Geist und Wahrheit sind wie eine Perle in der Anbetung Gottes. Alles Musikalische die Fassung, die diese Perle umgibt, um sie „lieblich“ und Gott wohlgefällig zu
präsentieren. Mit Material eines Buches, das demnächst erscheinen wird. Sobald es erworben werden kann, wird TOPIC darüber ausführlich berichten.
TOPIC Nr. 02/2026
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Kuba: Wo Christen auf einer Müllhalde eine Gemeinde gründeten
Vor Weihnachten 2025 besuchten der Meinerzhagener Evangelist und Buchhändler Wolfgang Bühne und
sein Team wieder einmal eines der ärmsten Länder Südamerikas: Kuba. Er schreibt in einem Reisebericht über die Situation auf der südamerikanischen Insel: „Alkohol, Drogen, Prostitution,
Kriminalität, Zauberei, Satanismus sind große Probleme. Verlassene Kinder, um die sich keiner kümmert, Frauen, die von ihren Männern verlassen wurden. Alte Leute, für die kaum einer sorgt und oft krank,
pflegebedürftig und hoffnungslos einsam.“ Und dennoch gibt es Lichtblicke, Oasen der Liebe, in denen sich Christus-gläubige Kubaner um ihre Mitbürger hingebungsvoll kümmern. Eine solche
Oase der Liebe Gottes steht ausgerechnet auf einer riesigen Müllhalde in Havanna. Bühne berichtet: Als er 2024 auf der Halde stand, war nichts weiter zu sehen als dreckiger, stinkender Müll. Genau hier
bauten gläubige Christen mit Hilfe eines deutschen Glaubensbruders eine Wellblechhütte, einen Raum, um eine Gemeinde zu gründen. Bühne schreibt: „Zwölf Monate später durften wir (Bühne und sein Team, die
Red.) genau hier mit viel Gesang, Zeugnis und Verkündigung dieser kleinen, neuen Gemeinde eine Freude bereiten. Dass auf einem Misthaufen auch eine Blume blühen kann, war mir klar. Aber eine kleine
Gemeinde auf einer trostlosen, verrotteten Müllhalde und die dazu noch weihnachtlich bei 30 Grad plus festlich geschmückt und mit einer freundlichen Einladung an mögliche Besucher in dieser unwirtlichen
Gegend versehen, das scheint mir ein überzeugender Beweis der verändernden Kraft des Evangeliums zu sein.“ Laut Bühne breitet sich das Evangelium von Jesus Christus im kommunistischen
Kuba immer weiter aus – besonders über Hauskreise und kleine Gemeinden. Nach Treffen in solchen Kreisen zweifelt der Meinerzhagener jetzt nicht mehr daran, was die kubanischen Mitgeschwister ihm
versicherten. In den letzten Jahren seien in und um die Zwei-Millionen-Hauptstadt Havanna über 100.000 Hauskreise entstanden. Die Gläubigen in Kuba, so Bühne, evangelisierten nicht nur.
Gläubige Frauen putzten Schulen, würden dort Wände neu anstreichen und Schulbücher reparieren – auch mit Material, das aus christlichen Hilfstransporten aus Deutschland stammt. Die gläubigen Männer
verteilten Mahlzeiten auch in berüchtigten Gebieten, wo sich selbst die Polizei nicht mehr hin traut. Es sind überzeugte Christen, die ihren Landsleuten aus der Liebe Jesu heraus helfen, wo sie nur
können. Dabei teilen sie auch noch das Wenige, was sie selbst besitzen. Dadurch entstünden Beziehungen und Hauskreise, so Bühne, in denen das Evangelium erklärt und Gemeinschaft gepflegt würden.
TOPIC Nr. 02/2026
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DER SPIEGEL: „Yoga ist auch für Christen gut“
Jana Ringwald ist Oberstaatsanwältin in Frankfurt. Die Täter, hinter denen die 44-Jährige her
ist, sind Waffen- und Drogenhändler, Verkäufer von Kinderpornografie oder Kreditkartenbetrüger. Zu Gesicht bekommt Ringwald die Kriminellen kaum, denn sie machen ihre Geschäfte im Internet, im Deep Web
oder im Darknet (Dunkelnetz). Angesichts dieser Arbeit an einem der abscheulichsten „Orte“ der Welt mit Taten, die die Vorstellungskraft eines normalen Menschen übersteigen, empfiehlt Ringwald etwas, was
erstaunt. In einem Beitrag der Literatursendung „auserlesen“, die von Tabitha Bühne im adventistischen TV-Kanal Hope TV moderiert wird, ermutigte Ringwald die Zuschauer, ganz
konkret für Feinde zu beten: „Wen gibt es in deinem Leben, der dir so viele Probleme bereitet, den du so schwierig findest, dass er sich dafür eignet, dass du für ihn beten kannst? Bete mal für einen
Monat für genau diesen Menschen, jeden Tag für zwei bis drei Minuten ganz ernsthaft – und dann schau mal, was passiert.“ Erstaunt ist man als bibeltreuer Christ allerdings, dass Ringwald
angesichts der obigen Empfehlungen etwas praktiziert, was aus biblischer Sicht zum „Dunkelnetz“ ausgeübter Religiosität gehört. Die Cyber-Staatsanwältin praktiziert ganz bewusst Yoga und präsentiert
diese Technik im Internet unter dem Titel: „Jesus & Yoga“. Yoga habe sie körperlich geheilt, gebe ihr Kraft und Balance und führe sie in die Stille, sodass sie für Gott ihr Herz öffnen könne,
versichert die Oberstaatsanwältin. Obwohl sie Yoga liebe, folge sie Jesus. Dass schon seit Jahren in christlichen, auch evangelikalen Kreisen Yoga als Weg zu Gott angepriesen wird,
darüber hat TOPIC mehrfach berichtet. Der ehemalige Evangeliums-Rundfunk – heute nennt er sich ERF, der Sinnsender – bot z. B. der Theologin und Yoga-Lehrerin Katharina
Mutzbauer 2023 eine TV Plattform, um den Zuschauern zu erklären, dass Yoga für Christen nicht gefährlich sei. Da tauchten keine Dämonen beim Yoga auf, wenn man sich bewusst betend auf Gott konzentriere,
so die Theologin. Auch Bibel TV und die evangelikale Zeitschrift für junge Erwachsene DRAN NEXT (SCM BundesVerlag) präsentierten Yoga positiv – in manchen evangelikalen Kreisen als „Holy
Yoga“ (Heiliger Yoga) hochgejubelt. Die DRAN NEXT-Autorin Doro Mandler schildert in ihrem Artikel die Besuche bei einer Holy Yoga-Gruppe in Stuttgart. Fazit des Artikels: Yoga sei toll, bringe einen
näher in Gottes Gegenwart und führe zum Loben, ja, „eine Yoga-Stunde könne man auch als Gottesdienst begreifen“. Die Autorin: „Beim Holy Yoga begegnen die Teilnehmer sich selbst, den anderen und auch
Gott in seiner Heiligkeit ...“ Nun widmete sich gar das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in seiner ersten Ausgabe 2026 dem Thema „Yoga und Christsein“. Die Autorin des
Artikels, die Kulturwissenschaftlerin Claudia Bruns, Professorin für Historische Anthropologie (Wissenschaft vom Menschen) und Geschlechter-forschung, sieht für Christen im Yoga durchaus einen Weg, Gott
wiederzufinden bzw. ihm nahe zu kommen. Besonders für Kirchenchristen sei das eine Chance, erlebbare Spiritualität in den Glauben neu zu integrieren. Als Beispiele für „Kirchens“ nennt sie den
pensionierten evangelischen Pfarrer Clemens Bittlinger, der Christentum und Yoga versöhnen möchte, oder die Hamburger Pastorin Nina Schumann, die vor dem Kirchenaltar Yoga-Kurse anbietet. Passen Yoga und
biblischer Glaube zusammen? Zur biblischen Einordnung des Yoga helfen ein paar Fragen und die Antworten darauf: Weshalb wurde Yoga ausgerechnet im Hinduismus mit seinen
330 Millionen Göttern und Göttinnen, sprich: Dämonen, zu einer zentralen geistlichen Übung für die Kontaktaufnahme? Wer brachte den Yoga ins christliche Europa und machte ihn populär? Es war vor über 100
Jahren die hochokkulte Theosophische Gesellschaft. Warum ließen sich auch führende Nazis wie Heinrich Himmler durch den „Yoga des Handelns“ inspirieren? Yoga-Experten sehen hier eine Grundlage für die „abgeklärte“, konsequente, emotionslose Vernichtung von Millionen von Juden (s. TOPIC 7/2012).
Und dann gibt es noch diese Stimmen: Sannyasin Arumugaswami war Herausgeber der Fachzeitschrift Hinduism Today. Er äußert sich in Bezug auf das Verhältnis von Hinduismus und
christlichem Glauben unmissverständlich: „Hinduismus ist die Seele des Yoga. Yoga basiert auf den Heiligen Schriften des Hinduismus und hat sich aus den indischen Mythen entwickelt. Yoga gibt eine neue
geistliche Perspektive und öffnet das Bewusstsein für den hinduistischen Weg zu Gott (...) Christliche Versuche, diese Übungen zu integrieren, müssen dazu führen, dass sie ihren eigenen Glauben
zerstören.“ Der irische Prediger Henry Grattan Guinness (1835-1919) schrieb gegen Ende des 19. Jahrhunderts: „Die raffinierteste Strategie Satans am Ende der Tage wird darin bestehen, das
in die Seele zu geben, was Gott ihnen im Geiste geben möchte.“ Gemeint damit ist, dass eine sinnliche Religiosität gerne als geistlich, als göttlich angenommen wird, aber Erkenntnisse aus der „Weisheit
des Heiligen Geistes“ nicht mehr wahrgenommen und wirksam werden.
TOPIC Nr. 02/2026
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Ehemaliger israelischer Brigadegeneral: in 2026 erst Krieg, dann Frieden
Amir Avivi ist ein ehemaliger Brigade-General und leitet Israels Verteidigungs- und Sicherheitsforum IDSF-Habithonistim. Laut einer Meldung der Jerusalem Post aus
2023 belegte Avivi Platz 37 der 50 einflussreichsten Juden der Welt. Auf einer Konferenz der Jerusalem Post präsentierte jetzt der Ex-General Informationen, die nachdenklich stimmen müssen. So sagte er,
dass die israelischen Militärs zwei Jahre vor dem Überfall der Gaza-Terroristen im Jahr 2023 geahnt haben, dass etwas ganz Großes passieren werde: „Einige Generäle kamen auf mich zu und sagten: ‚Amir, es
tut sich etwas Bedeutendes.‘“ Nach einem dreistündigen Gespräch sei unter den Miltärs klar gewesen, dass man auf einen Krieg zusteuere. Laut Avivi habe man die Verantwortlichen gewarnt, dass man vor
einer schwierigen Entscheidung stehe: „Wir haben der Regierung Netanjahu gesagt: Entweder es läuft wie im Sechs-Tage-Krieg ab, wo wir zuerst zuschlagen, oder wie im Jom-Kippur-Modell, wo wir
unvorbereitet getroffen werden. Leider ist genau das passiert.“ Nach Einschätzung des hohen Militärs „wird sich die Zukunft Israels grundlegend verändern“. Die nächste Zeit unterteilte
Avivi in zwei Phasen: „In der ersten Hälfte des Jahres wird es wieder Krieg an allen Fronten geben. In der zweiten Hälfte werden wir Friedensabkommen, die Ausweitung des Abraham-Abkommens und einen
Wirtschaftsboom erleben. Dies wird der Beginn unseres goldenen Zeitalters sein.“
TOPIC Nr. 02/2026
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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 3 März 2026
Die Themen:
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