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Hier ein paar Auszüge der Themen einiger Monatszeitschriften von 2026.  

Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages:
TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich)
Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,



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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 1 Januar 2026

Die Themen: Unter welchem Einfluss steht die Weltpolitik? - EKvW in dramatischer Notlage. - Neues vom „House of One“. - COP30 und der Jaguar-Drachen-Schutzgeist. - Argentinien: Polizisten lassen sich taufen. - Neue Elberfelder Studienbibel. - Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. - Offenbarung 13 und der digitale Tod. - Will die EU jede Abtreibung bezahlen? - Wer ist der neue Bürgermeister von New York? - Hessische Grundschullehrer schlagen Alarm. - Steht der Iran vor einem Kollaps? - Ukraine-Friede: Rüstung hat Angst davor. - Lebensmittel-Tafeln in schwieriger Lage. - Größter deutscher Gasspeicher ist fast leer. - Vorsicht vor KI-Spielzeug. - Samuel Koch verabschiedet sich von Instagram

„House of One“: Versprechen werden gebrochen – Baustart verzögert sich

   Der Baustart für das interreligiöse Berliner Bet- und Lehrhaus House of One (Haus des Einen) verzögert sich weiter. Grund dafür sind gestiegene Baukosten und ein überarbeiteter Bauplan zur Kostensenkung. Die ursprünglich auf 43 Millionen Euro veranschlagten Ausgaben wuchsen auf nahezu 70 Millionen Euro, teilte die Pressesprecherin der Stiftung „House of One“, Kerstin Krupp, mit. Ein neuer Bauplan soll die Kosten von 43 Millionen Euro nicht übersteigen. Ein konkreter Baustart steht Krupp zufolge noch nicht fest. Die Bauzeit werde voraussichtlich drei Jahre betragen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2029 geplant. Das Projekt wurde bereits 2011 gestartet. Unter einem Dach sollen eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee vereint werden.
   Seit mehr als vier Jahren ruht die Baustelle. Ziel des Projekts ist es, den interreligiösen Dialog zu fördern und ein Zeichen für Toleranz und Verständigung zu setzen. Kritiker sehen darin jedoch die Gefahr einer Vermischung religiöser Wahrheiten. Sie werfen dem Projekt vor, theologische Unterschiede zu verwischen. Und genau das geschieht jetzt schon immer wieder, obwohl das „Hause des Einen“ noch gar nicht steht.
   So hat der Deutschlandfunk schon dreimal eine multireligiöse Morgenfeier von den Initiatoren des „House of One“ übertragen. Die letzte fand in der Berliner Segenskirche (Stadtkloster Segen) statt und wurde von dem evangelischen Pfarrer Gregor Hohberg, dem Rabbiner Andreas Nachama und dem Imam Osman Örs durchgeführt. Neben christlichen, jüdischen und islamischen Gesängen und Gebeten predigten abwechselnd Pfarrer, Rabbiner und Imam über Texte zum Thema „Liebe“ aus dem Hohelied Salomos, aus dem Kolosserbrief und aus dem Koran.
   Doch solche multireligiösen Feiern sollte es im Zusammenhang mit dem House of One eigentlich nicht geben. So hatte Pfarrer Hohberg 2017 ausdrücklich in einem Interview mit der Ev. Nachrichtenagentur IDEA betont: „Wir wollen keinen Glaubensmix. Wir feiern unsere Gottesdienste nicht  zusammen im selben Raum – jeder hat dafür seinen eigenen Raum.“ Dass es dennoch schon jetzt geschieht, muss als gezielter Tabubruch und als Offenbarung des wirklichen Geistes hinter dem House of One gewertet werden.

         TOPIC  Nr. 01/2026

COP30: Gläubige vereinigten sich unter einem Drachen-Jaguar-Schutzgeist

   Gescheitert ist die Klimakonferenz COP30 im November letzten Jahres in Brasilien nicht – aber wirkliche Fortschritte in Bezug auf einen Klimaschutz gab es auch nicht. Was weltliche Medien so gut wie gar nicht berichteten, war ein anderer Erfolg, der aus christlich biblischer Sicht erschrecken muss: Christliche Führer, Esoteriker und bekennende Heiden „hakten sich unter“, um gemeinsam die „Mutter Erde“ zu retten.
   Schon im März 2025 trafen sich in Brasilia fast 50 Kirchenführer, Vertreter verschiedener Glaubens-richtungen, ökumenische Organisationen, Repräsentanten heidnischer Kulte und Klima-Experten, um die UN-Klimakonferenz COP30 für den November 2025 vorzubereiten. Darunter waren auch Methodisten, Mennoniten und Gläubige aus der täuferischen Bewegung.
   Sie alle vereinte das, was sich dann vom 10. bis 21. November 2025 auf der Konferenz im brasilianischen Belém auch offenbarte: Wir müssen als Glaubende gemeinsam das Klima retten.
   Eine beispiellose Koalition aus Muslimen, Hindus, Juden, indigenen Heiden, Protestanten, Katholiken, Buddhisten und Esoterikern trat dann auch in Belém auf, um für den Klimaschutz zu kämpfen. Wer sich dabei besonders in Szene setzte, waren indigene Menschen, Eingeborene, die mit heidnischen Ritualen und entsprechender Symbolik die Kräfte der „Mutter Erde“ beschworen. Schamanen beteten in voller Tracht zu verschiedenen Gottheiten, die aus biblischer Sicht als Dämonen verortet werden müssen. Die Sitzungen begannen mit Gesängen der Ahnen und später mit der Anrufung von Waldgeistern. Eine Führerin aus der Candomblé-Religion, zu der ein ausgedehnter Spiritismus gehört, durfte sich genauso in Szene setzen wie der Papst in einem Video oder der deutsche Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Dr. Heinrich Bedford-Strohm.
   Für außenstehende Betrachter ergab sich in Belém das Bild, dass sich unter den Themen „Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ alle, die an irgendetwas „Höheres“ glauben, die Hand zur Einheit reichen.
   Und dann war da noch ein Götze, der sozusagen über der COP30 „spirituell schwebte“. Eine zusam- mengewachsene Figur aus einem Jaguar und einem gehörnten Drachen. Dazu schrieb Alex Newman, Mitarbeiter des christlichen US-Nachrichtendienstes Harbinger's Daily: „Der dämonische ‚Drachen-Jaguar- Schutzgeist‘ der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der die Weltkugel in seinen Händen hielt, symbolisierte die spirituelle Realität hinter dem Gipfel treffend. Dieses offizielle Geschenk der KPCh an Brasilien, getarnt als ‚Kunst‘, war in Wahrheit eine perfekte Darstellung des gesamten Klimaprozesses … die Rückführung des Westens auf heidnische Religionen …“

         TOPIC  Nr. 01/2026

Steht der Iran kurz vor einer Revolution?

   Laut dem legendären investigativen US-Journalisten Seymour Hersh glauben führende US-Beamten, dass der Iran kurz vor einer Revolution stünde. Als Gründe wurden genannt: „Nicht genug Wasser. Nichts zu essen. Kein Geld. Keine öffentlichen Dienste. Keine Busse … in den Städten. Keine Organisation – niemand hat das Sagen, und die Schlüsselpersonen der militärischen Führung sind tot. Der Staat steht am Rande des totalen Zusammenbruchs.“ Das Ganze, so die Beamten zu Hersh, könne zu einer baldigen Revolution führen.
   Tatsächlich gab es in 2025 Berichte über Streiks und Proteste im Iran. So traten zum Beispiel im Mai 2025 Krankenschwestern, Bäcker, Landwirte und Arbeiter in einen Streik, weil u. a. die Energiepreise im Iran explodierten. Stromausfälle und Lebensmittelengpässe sind an der Tagesordnung. Auch die iranische Währung geht zu Boden. Sie verlor innerhalb des letzten Jahres 50 Prozent ihres Wertes.
   Besonders die Mittelschicht im Iran trifft es hart, z.B. finden Frauen, auch gut ausgebildete, nur schwer Arbeit, um die Familie zu unterstützen. Doch dass die Schwächung der Mittelschicht zu einem erhöhten Druck auf die politische Mullah-Elite führen wird, halten Kenner des Iran für wenig wahrscheinlich. Durch die Sanktionen des Westens sei die Privatwirtschaft zurückgegangen und die Staatswirtschaft gewachsen. Und von dieser staatlich kontrollierten Wirtschaft sind immer mehr Iraner abhängig. Das führe nicht gerade dazu, sich gegen die Politelite aufzulehnen, so die Einschätzung des Wirtschaftsexperten Professor Mohammad Reza Farzanegan, der ein Studienzentrum für Nahe und Mittlere Nahost-Politik an der Universität Marburg leitet.

         TOPIC  Nr. 01/2026

KI-Spielzeug: Wie Kinder heute manipuliert werden können

   Als 1988 das Buch „Der Griff nach unseren Kindern – Einblicke in ein (un) heimliches Erziehungs-programm“ (vergriffen) erschien, waren viele Eltern geschockt, welche weltanschaulichen Inhalte Kindern über Spielzeug nahegebracht wurden.
   Die Autoren Katrin Ledermann und Ulrich Skambraks analysierten damals Filme, Bücher und Spielzeugsysteme wie u. a. „Raumschiff Enterprise“, „Momo“ und die „Unendliche Geschichte“, „Masters oft the Universe“ oder „Bibi Blocksberg“. Dabei arbeiteten sie heraus, dass fast immer dasselbe Muster in den Geschichten verarbeitet wurde: Es gehe um den Kampf „Gut gegen Böse“, der aber nur gewonnen werden könne, wenn man okkulte Kräfte in Anspruch nehme. So war es in der Filmreihe „Star wars“ eine magische, übersinnliche Kraft, die der Held Luke Skywalker beim alten, weisen Jedi-Ritter Yoda erlernte, um Prinzessin Leia und seinen Freund Han Solo freizukämpfen.
   Damals zeigte die ehemalige Esoterikerin Katrin Ledermann auf, wie Kinder auf das seinerzeit auf- kommende New Age (Neues Zeitalter) vorbereitet wurden. Angesichts des Spielzeuges, das im Moment langsam die Kinderzimmer erobert, erscheinen die Spielwaren aus den 1980ern fast wie unbedeutender „Kinderkram“.
   In einem Artikel im Informationsdienst Kopp exklusiv (50/25) berichtete die Journalistin Birgit Stöger über neue KI-gestützte Puppen, Plüschbären und Roboter im Kinderzimmer. Gesteuert über das Internet können diese Spielzeuge mit Kindern in einen Dialog treten und sie sanft lenken. Möglich macht das die Künstliche Intelligenz (KI), die mit Sprachprogrammen mit Kindern in Kontakt tritt. Stöger bringt das Beispiel eines 8-Jährigen, der die KI fragte, wie man Feuerzeuge richtig hält, was die KI dem Jungen Schritt für Schritt erklärt. Allein das ist schon schlimm genug. Viel schlimmer aber ist der Versuch der KI, auch das Denken von Kindern und Jugendlichen zu prägen. Ein Mädchen fragte die KI, was sie machen solle, da sie sich als Junge fühle. Die KI-Software My AI riet der Heranwachsenden zu einer Geschlechtsumwandlung. Angesichts dieses Beispiels und etlicher anderer schreibt Stöger besorgt: „Eine bestimmte Weltanschauung wird implantiert, lange bevor das Kind jemals eigene Schlüsse ziehen und Quellen vergleichen kann.“
   Und eines sollten Eltern, Großeltern und Paten auch noch wissen: KI-Spielzeug sammelt ganz nebenbei Daten aus dem Kinderzimmer und funktioniert wie ein Abhörsystem. Mikrofone und Kameras sind in der Lage Mimik und Körperhaltung eines Kindes zu analysieren und selbst Herzfrequenz und Stimmlage zu bestimmen. Die norwegische Verbraucherzentrale Forbrukerrådet berichtete z. B. von einem Fall, dass ein KI-Teddy vier Wochen lang 11.000 Audiodateien von einem 6-jährigen Mädchen aufnahm und zu einem Datenhändler in Singapur leitete. Das besonder  Schlimme: Die Eltern des Mädchens hatten den Teddy auf „offline“ gestellt, also vom Internet getrennt. Dennoch sendete er.

         TOPIC  Nr. 01/2026



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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 2 Februar 2026

Die Themen: Wie biblisch ist moderner Lobpreis? - Neuseeland: Militärübung gegen Christen. - Neues von evangelikalen „Prominenten“. - Kuba und seine hingebungsvollen Christen. - Großbritannien: Bibelverkauf boomt. - Afrika: mehr Frauen im geistlichen Dienst. - Polizei warnt vor Wunderheilerinnen. - DER SPIEGEL: Yoga ist auch für Christen gut. - Immer mehr KI-gefälschte Bilder und Videos. - In Deutschland: US-Militär mit Sonderrechten? - Windows 11: Microsoft attackiert Privatsphäre. - Israel erwartet Masseneinwanderung. - Warum will Trump Grönland haben? - Ausverkauf der deutschen Landwirtschaft? - Israel: 2026 erst Krieg, dann goldenes Zeitalter

Wie biblisch ist der moderne Lobpreis?

   Augsburg, Anfang Januar, Messe Augsburg mit ihren Hallen: Rund 11.000 Besucher waren gekommen, um die „MEHR 2026“ zu erleben mit Rednern wie Dr. Johannes Hartl und mit Musik von Lobpreis-Bands.
   Der Reporter der Ev. Nachrichtenagentur IDEA, Dr. David Wengenroth, leitet seine Reportage so ein: „Der Sonntag beginnt auf der Glaubenskonferenz ‚MEHR 2026‘ mit meditativen Taizé-Gesängen. In der dicht besetzten Haupthalle der Messe Augsburg wiegen sich rund 10.000 Besucher im Halbdunkel zu warmen Klavier- und Gitarrenklängen. Lobpreissängerin Veronika Lohmer stimmt an: ‚Confitemini domino quoniam bonus‘ (Preist den Herrn, denn er ist gut). Nach einigen Minuten gleiten Sängerin und Band zu ruhigem Lobpreis mit deutschen Texten hinüber: ‚Alles leg ich vor dich hin ...‘ Lohmer haucht ins Mikrofon: ‚Gott ist da, und er freut sich über dich!‘ Ganz allmählich zieht das Tempo der Musik an, bis sie mit ‚I've got joy‘ (Ich habe Freude) die Halle rockt. Lichtkegel aus grellen Scheinwerfern pflügen durch den Saal, die Zuhörer jubeln und hüpfen. Partyatmosphäre.“
   Jeder Lobpreisleiter kennt die Prinzipien, wie Gläubige in Gottesdiensten oder Konferenzen emotional abgeholt und gezielt auf einen Höhepunkt gesteuert werden können. Man nennt diesen Höhepunkt in der Lobpreisszene „Durchbruch“ und hofft bei diesem emotionalen Höhepunkt auf übersinnliche Phänomene, die willkürlich dem Heiligen Geist zugeschrieben werden.
   Doch meldet sich tatsächlich bei solchen „Durchbrüchen“ der Heilige Geist? Gefällt Gott überhaupt diese Form des Lobpreises? Wenn man Gottes geoffenbartes Wort, die Bibel, zu Rate zieht, sind Zweifel am modernen Lobpreis mehr als angebracht. Warum?
   Das alttestamentliche Gottesvolk diente Jahwe sinnbildlich durch Speise- und Reinigungsgebote sowie Opferhandlungen. Diese Sinnbilder verwiesen auf die unsichtbare Wirklichkeit und die dort angesiedelten Wahrheiten, die noch nicht offenbar waren. Von daher ist nachzuvollziehen, dass das Lob Gottes manchmal mit betontem äußerlich-körperlichen Ausdruck, der die Sinne ansprach, zum Ausdruck gebracht wurde: vielfältige Instrumente, Händeklatschen sowie Tanz als Ausdruck der Freude. Das entsprach durchaus der irdischen Stellung und Berufung Israels und dem Wesen des Gesetzesbundes zwischen Jahwe und seinem Volk. Doch gilt diese eher äußerliche Form der Gottesanbetung auch heute noch?
   Gott informiert Christus-Gläubige im Neuen Testament darüber, dass das Gotteslob Israels nicht in allen Punkten heute noch kopiert werden kann und muss.
   Nach Tod und Auferstehung Jesu hat eine neue Zeit begonnen, die für Christus-Gläubige sich deutlich unterscheidet von alttestamentlichen Formen der Verehrung Gottes. Der Hebräer-Brief schildert in seinen Kapiteln 8 bis 10 ausführlich, dass die äußeren Ordnungen und Gottesdienst-Elemente – im Alten Testament beschrieben – von Christus abgetan sind und die Gemeinde von heute nun mehr einen geistlichen Zugang zum himmlischen Heiligtum hat. Dort ist das Wesen der Dinge in Christus zu finden und nicht mehr im äußerlichen Schattenbild.
   Im 4. Kapitel des Johannes-Evangeliums beschreibt Jesus selbst, wie sein Vater Anbetung von Christus-Gläubigen heute wünscht: „Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Anbeten in Geist und Wahrheit?
   Eine Anbetung im Geist bedeutet, dass dieser Vorgang im Wesentlichen innerlich im Herzen des Gläubigen stattfindet. Die Anbetung Gottes ist nicht von bestimmten Orten, Handlungen, Ritualen, Stimmungen, Techniken und schon gar nicht von begleitender Musik abhängig. Im Geist anbeten bedeutet, dass wir unsere Anbetung in der Kraft des Heiligen Geistes und unter seiner Leitung darbringen sollen, damit sie Gott wohlgefällig sein kann. Dieser Geist wohnt in jedem Christus-Gläubigen und bestimmt ihn: „Wir haben aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären“ (2. Korinther 2, 13 und 14). Dieser göttliche Geist in einem Christus-Gläubigen befähigt ihn, Gott richtig anzubeten.
   Anbetung in Wahrheit – was bedeutet das? Jesus selbst gibt im Johannes-Evangelium im Kapitel 17 eine prägnante Erklärung in Bezug auf Wahrheit: „Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist die Wahrheit.“ Die geistliche Anbetung beruht also auf dem geoffenbarten Wort Gottes, insbesondere der Christus-Offenbarung im Neuen Testament. Jegliche Gott wohlgefällige Anbetung muss in Worten bestehen, die geprägt sind vom Wort Gottes und der gesunden biblischen Lehre für die Gemeinde der Christus-Gläubigen.
   Es ist wohl kein Zufall, dass in den Beschreibungen des Gottesdienstes der apostolischen Gemeinden keinerlei Hinweise auf „Lobpreis-Orchester“, Klatschen oder Tanzen zu finden sind. Anbetung Gottes in Geist und Wahrheit – also ohne Musik und Gesang?
   Lieder spielen in der Anbetung Gottes durchaus eine Rolle, wenn man allein an die Psalmen aus dem Alten Testament denkt. Im Neuen Testament finden sich allerdings nicht viele direkte Aussagen über Musik und ihre Gestaltung. Eine grundlegende Stelle findet sich im Kolosserbrief im 3. Kapitel: „Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern lieblich in euren Herzen.“
   Auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird: Musik ist nicht neutral. Die Grundelemente von Musik wie etwa Melodie, Rhythmus, Klangfarbe etc. mögen neutral sein, aber nicht die Komposition bzw. die Darbietung selbst. Beispielsweise wird man auf einem Rockkonzert kaum Flötisten oder Harfenisten finden; im Symphonie-Orchester keine Elektrogitarren oder ein dominierendes Schlagzeug. Von daher stellt sich eine ganz einfache Frage: Eignet sich der Pop- und Rockmusikstil, der heute ganz wesentlich die Lobpreismusik bestimmt, überhaupt, um in Geist und Wahrheit Gott biblisch anbeten zu können?
   Laut dem bekannten Lobpreismusik-Komponisten Arne Kopfermann „kann man heute, einmal abgesehen vom Text, Lobpreismusik und sonstige Popularmusik stilistisch oft kaum unterscheiden.“
   In einem Vortrag auf der MEHR 2026 erklärte „MEHR-Chef“ Hartl: Durch den Lobpreis könnten Christen geistliche Wahrheiten wahrnehmen, die ebenso real seien wie die sichtbare Welt. Das Lob Gottes trage darüber hinaus zu einer liebevollen geistlichen Atmosphäre in der Beziehung zu Gott und anderen Christen bei. Außerdem wachse dadurch die Fähigkeit, die eigene Liebe zu Gott auszudrücken. Das sei wiederum eine Voraussetzung dafür, dass die Liebe zu Gott wachsen könne.
   Legt man die Lobpreismusik-Aufführungen in Augsburg zugrunde, stellt sich die Frage: Welche geistlichen Wahrheiten sollen Christen denn wahrnehmen, wenn eine „Heiden-Musik“ mit zum Teil Heidenlärm und Showbühnen-Effekten das wirklich Geistliche und Heilige in den Boden des Unheiligen unterpflügen?
   Vielleicht mag ein Sinnbild helfen, einen biblischen Lobpreis auch heute angemessen zu gestalten: Geist und Wahrheit sind wie eine Perle in der Anbetung Gottes. Alles Musikalische die Fassung, die diese Perle umgibt, um sie „lieblich“ und Gott wohlgefällig zu präsentieren.
   Mit Material eines Buches, das demnächst erscheinen wird. Sobald es erworben werden kann,
  wird TOPIC darüber ausführlich berichten.

         TOPIC  Nr. 02/2026



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Kuba: Wo Christen auf einer Müllhalde eine Gemeinde gründeten

   Vor Weihnachten 2025 besuchten der Meinerzhagener Evangelist und Buchhändler Wolfgang Bühne und sein Team wieder einmal eines der ärmsten Länder Südamerikas: Kuba. Er schreibt in einem Reisebericht über die Situation auf der südamerikanischen Insel:
   „Alkohol, Drogen, Prostitution, Kriminalität, Zauberei, Satanismus sind große Probleme. Verlassene Kinder, um die sich keiner kümmert, Frauen, die von ihren Männern verlassen wurden. Alte Leute, für die kaum einer sorgt und oft krank, pflegebedürftig und hoffnungslos einsam.“ Und dennoch gibt es Lichtblicke, Oasen der Liebe, in denen sich Christus-gläubige Kubaner um ihre Mitbürger hingebungsvoll kümmern.
   Eine solche Oase der Liebe Gottes steht ausgerechnet auf einer riesigen Müllhalde in Havanna. Bühne berichtet: Als er 2024 auf der Halde stand, war nichts weiter zu sehen als dreckiger, stinkender Müll. Genau hier bauten gläubige Christen mit Hilfe eines deutschen Glaubensbruders eine Wellblechhütte, einen Raum, um eine Gemeinde zu gründen. Bühne schreibt: „Zwölf Monate später durften wir (Bühne und sein Team, die Red.) genau hier mit viel Gesang, Zeugnis und Verkündigung dieser kleinen, neuen Gemeinde eine Freude bereiten. Dass auf einem Misthaufen auch eine Blume blühen kann, war mir klar. Aber eine kleine Gemeinde auf einer trostlosen, verrotteten Müllhalde und die dazu noch weihnachtlich bei 30 Grad plus festlich geschmückt und mit einer freundlichen Einladung an mögliche Besucher in dieser unwirtlichen Gegend versehen, das scheint mir ein überzeugender Beweis der verändernden Kraft des Evangeliums zu sein.“
   Laut Bühne breitet sich das Evangelium von Jesus Christus im kommunistischen Kuba immer weiter aus – besonders über Hauskreise und kleine Gemeinden. Nach Treffen in solchen Kreisen zweifelt der Meinerzhagener jetzt nicht mehr daran, was die kubanischen Mitgeschwister ihm versicherten. In den letzten Jahren seien in und um die Zwei-Millionen-Hauptstadt Havanna über 100.000 Hauskreise entstanden.
   Die Gläubigen in Kuba, so Bühne, evangelisierten nicht nur. Gläubige Frauen putzten Schulen, würden dort Wände neu anstreichen und Schulbücher reparieren – auch mit Material, das aus christlichen Hilfstransporten aus Deutschland stammt. Die gläubigen Männer verteilten Mahlzeiten auch in berüchtigten Gebieten, wo sich selbst die Polizei nicht mehr hin traut. Es sind überzeugte Christen, die ihren Landsleuten aus der Liebe Jesu heraus helfen, wo sie nur können. Dabei teilen sie auch noch das Wenige, was sie selbst besitzen. Dadurch entstünden Beziehungen und Hauskreise, so Bühne, in denen das Evangelium erklärt und Gemeinschaft gepflegt würden.

         TOPIC  Nr. 02/2026



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DER SPIEGEL: „Yoga ist auch für Christen gut“

   Jana Ringwald ist Oberstaatsanwältin in Frankfurt. Die Täter, hinter denen die 44-Jährige her ist, sind Waffen- und Drogenhändler, Verkäufer von Kinderpornografie oder Kreditkartenbetrüger. Zu Gesicht bekommt Ringwald die Kriminellen kaum, denn sie machen ihre Geschäfte im Internet, im Deep Web oder im Darknet (Dunkelnetz). Angesichts dieser Arbeit an einem der abscheulichsten „Orte“ der Welt mit Taten, die die Vorstellungskraft eines normalen Menschen übersteigen, empfiehlt Ringwald etwas, was erstaunt.
   In einem Beitrag der Literatursendung „auserlesen“, die von Tabitha Bühne im adventistischen TV-Kanal Hope TV moderiert wird, ermutigte Ringwald die Zuschauer, ganz konkret für Feinde zu beten: „Wen gibt es in deinem Leben, der dir so viele Probleme bereitet, den du so schwierig findest, dass er sich dafür eignet, dass du für ihn beten kannst? Bete mal für einen Monat für genau diesen Menschen, jeden Tag für zwei bis drei Minuten ganz ernsthaft – und dann schau mal, was passiert.“
   Erstaunt ist man als bibeltreuer Christ allerdings, dass Ringwald angesichts der obigen Empfehlungen etwas praktiziert, was aus biblischer Sicht zum „Dunkelnetz“ ausgeübter Religiosität gehört. Die Cyber-Staatsanwältin praktiziert ganz bewusst Yoga und präsentiert diese Technik im Internet unter dem Titel: „Jesus & Yoga“. Yoga habe sie körperlich geheilt, gebe ihr Kraft und Balance und führe sie in die Stille, sodass sie für Gott ihr Herz öffnen könne, versichert die Oberstaatsanwältin. Obwohl sie Yoga liebe, folge sie Jesus.
   Dass schon seit Jahren in christlichen, auch evangelikalen Kreisen Yoga als Weg zu Gott angepriesen wird, darüber hat TOPIC mehrfach berichtet.
   Der ehemalige Evangeliums-Rundfunk – heute nennt er sich ERF, der Sinnsender – bot z. B. der Theologin und Yoga-Lehrerin Katharina Mutzbauer 2023 eine TV Plattform, um den Zuschauern zu erklären, dass Yoga für Christen nicht gefährlich sei. Da tauchten keine Dämonen beim Yoga auf, wenn man sich bewusst betend auf Gott konzentriere, so die Theologin. Auch Bibel TV und die evangelikale Zeitschrift für junge Erwachsene DRAN NEXT (SCM BundesVerlag) präsentierten Yoga positiv – in manchen evangelikalen Kreisen als „Holy Yoga“ (Heiliger Yoga) hochgejubelt. Die DRAN NEXT-Autorin Doro Mandler schildert in ihrem Artikel die Besuche bei einer Holy Yoga-Gruppe in Stuttgart. Fazit des Artikels: Yoga sei toll, bringe einen näher in Gottes Gegenwart und führe zum Loben, ja, „eine Yoga-Stunde könne man auch als Gottesdienst begreifen“. Die Autorin: „Beim Holy Yoga begegnen die Teilnehmer sich selbst, den anderen und auch Gott in seiner Heiligkeit ...“
   Nun widmete sich gar das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in seiner ersten Ausgabe 2026 dem Thema „Yoga und Christsein“. Die Autorin des Artikels, die Kulturwissenschaftlerin Claudia Bruns, Professorin für Historische Anthropologie (Wissenschaft vom Menschen) und Geschlechter-forschung, sieht für Christen im Yoga durchaus einen Weg, Gott wiederzufinden bzw. ihm nahe zu kommen. Besonders für Kirchenchristen sei das eine Chance, erlebbare Spiritualität in den Glauben neu zu integrieren. Als Beispiele für „Kirchens“ nennt sie den pensionierten evangelischen Pfarrer Clemens Bittlinger, der Christentum und Yoga versöhnen möchte, oder die Hamburger Pastorin Nina Schumann, die vor dem Kirchenaltar Yoga-Kurse anbietet. Passen Yoga und biblischer Glaube zusammen?
   Zur biblischen Einordnung des Yoga helfen ein paar Fragen und die Antworten darauf:
   Weshalb wurde Yoga ausgerechnet im Hinduismus mit seinen 330 Millionen Göttern und Göttinnen, sprich: Dämonen, zu einer zentralen geistlichen Übung für die Kontaktaufnahme? Wer brachte den Yoga ins christliche Europa und machte ihn populär? Es war vor über 100 Jahren die hochokkulte Theosophische Gesellschaft. Warum ließen sich auch führende Nazis wie Heinrich Himmler durch den „Yoga des Handelns“ inspirieren? Yoga-Experten sehen hier eine Grundlage für die „abgeklärte“, konsequente, emotionslose Vernichtung von Millionen von Juden (s. TOPIC 7/2012).
   Und dann gibt es noch diese Stimmen: Sannyasin Arumugaswami war Herausgeber der Fachzeitschrift Hinduism Today. Er äußert sich in Bezug auf das Verhältnis von Hinduismus und christlichem Glauben unmissverständlich: „Hinduismus ist die Seele des Yoga. Yoga basiert auf den Heiligen Schriften des Hinduismus und hat sich aus den indischen Mythen entwickelt. Yoga gibt eine neue geistliche Perspektive und öffnet das Bewusstsein für den hinduistischen Weg zu Gott (...) Christliche Versuche, diese Übungen zu integrieren, müssen dazu führen, dass sie ihren eigenen Glauben zerstören.“
   Der irische Prediger Henry Grattan Guinness (1835-1919) schrieb gegen Ende des 19. Jahrhunderts: „Die raffinierteste Strategie Satans am Ende der Tage wird darin bestehen, das in die Seele zu geben, was Gott ihnen im Geiste geben möchte.“ Gemeint damit ist, dass eine sinnliche Religiosität gerne als geistlich, als göttlich angenommen wird, aber Erkenntnisse aus der „Weisheit des Heiligen Geistes“ nicht mehr wahrgenommen und wirksam werden.

         TOPIC  Nr. 02/2026



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Ehemaliger israelischer Brigadegeneral: in 2026 erst Krieg, dann Frieden

   Amir Avivi ist ein ehemaliger Brigade-General und leitet Israels Verteidigungs- und Sicherheitsforum IDSF-Habithonistim. Laut einer Meldung der Jerusalem Post aus 2023 belegte Avivi Platz 37 der 50 einflussreichsten Juden der Welt. Auf einer Konferenz der Jerusalem Post präsentierte jetzt der Ex-General Informationen, die nachdenklich stimmen müssen. So sagte er, dass die israelischen Militärs zwei Jahre vor dem Überfall der Gaza-Terroristen im Jahr 2023 geahnt haben, dass etwas ganz Großes passieren werde: „Einige Generäle kamen auf mich zu und sagten: ‚Amir, es tut sich etwas Bedeutendes.‘“ Nach einem dreistündigen Gespräch sei unter den Miltärs klar gewesen, dass man auf einen Krieg zusteuere. Laut Avivi habe man die Verantwortlichen gewarnt, dass man vor einer schwierigen Entscheidung stehe: „Wir haben der Regierung Netanjahu gesagt: Entweder es läuft wie im Sechs-Tage-Krieg ab, wo wir zuerst zuschlagen, oder wie im Jom-Kippur-Modell, wo wir unvorbereitet getroffen werden. Leider ist genau das passiert.“
   Nach Einschätzung des hohen Militärs „wird sich die Zukunft Israels grundlegend verändern“. Die nächste Zeit unterteilte Avivi in zwei Phasen: „In der ersten Hälfte des Jahres wird es wieder Krieg an allen Fronten geben. In der zweiten Hälfte werden wir Friedensabkommen, die Ausweitung des Abraham-Abkommens und einen Wirtschaftsboom erleben. Dies wird der Beginn unseres goldenen Zeitalters sein.“

         TOPIC  Nr. 02/2026



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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 3 März 2026

Die Themen: Christenverfolgung steigt und steigt. - Ukraine: Hunger nach Gottes Wort. - TOPIC in eigener Sache. - Gemeindebau: Treue wichtiger als Wachstum. - Schwere Vorwürfe gegen die Bethel Church. - Lateinamerika: Schwund bei Katholiken. - Hinweise für eine gute Predigt. - Ägypten: Christen bekommen Feiertag. - Briefe gegen Christenverfolgung. - KI und christlicher Glaube. - Queer-Lobby bei der Polizei. - Glaube hilft gegen Sorgen. - Linke und Schuldbewältigung. - Hintergründe zum Ukraine-Krieg. - Israel: High-Tech-Schmiede fürs Militär. - Die Kraft der Stille. - Privatsphäre wird aufgeweicht.

Christenverfolgung auf Höchststand – Christenhetze in Europa steigt

   Die weltweite Verfolgung von Christen hat ein neues Höchstmaß erreicht. Das geht aus dem am 14. Januar 2026 veröffentlichten „33. Weltverfolgungsindex (WVI)“ des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors hervor. Demnach sind rund 388 Millionen Christen einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt. Das sind acht Millionen Betroffene mehr als im Jahr zuvor.
   Die Rangliste nennt die 50 Länder, in denen Christen wegen ihres Glaubens am stärksten bedrängt werden. Nordkorea belegt erneut Platz eins im Index. An dieser Stelle steht es bereits seit 2002 und wurde nur 2021 kurzzeitig von Afghanistan abgelöst, das aktuell auf Platz elf rangiert. Christen gelten in dem kommunistischen Land weiterhin als Staatsfeinde Nummer eins. Zehntausende befinden sich in Arbeitslagern, in denen sie systematischer Folter und Hinrichtungen ausgesetzt sind. Der christliche Glaube wird als Gefahr für das Regime betrachtet und daher brutal unterdrückt.
   Die stärkste Verschlechterung stellte Open Doors in Syrien fest. Das Land rückt von Platz 18 auf Platz 6 vor – ein außergewöhnlicher Sprung in der Geschichte des Index. Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 hätten sich Hoffnungen auf mehr Sicherheit für Christen nicht erfüllt. Die Gläubigen berichteten von Einschüchterung im Alltag, Lautsprecherwagen riefen sie öffentlich zum Glaubenswechsel zum Islam auf, und an Kirchen geklebte Zettel verlangten die Zahlung einer Kopfsteuer. Viele Gläubige zögen sich daher aus der Öffentlichkeit zurück. Überhaupt würde der Nahe Osten durch Verfolgung der christlichen Gläubigen geistlich ausbluten.
   Ein weiterer Schwerpunkt der Christenverfolgung liegt laut Open Doors in Subsahara-Afrika. 14 Länder dieser Region finden sich im aktuellen Index. Schwache staatliche Strukturen schaffen dem Hilfswerk zufolge ein Machtvakuum, das islamistische Gruppen ausnutzen. Christen würden gezielt bedroht, aus Dörfern vertrieben oder ermordet.
   Nach Angaben von Open Doors äußert sich Christenverfolgung nicht immer in offener Gewalt. In Algerien (Platz 20) etwa würden die Gemeinden nach der Schließung aller protestantischen Kirchen weiter überwacht und christliche Aktivitäten unterbunden. Mehr als drei Viertel der Christen hätten den Kontakt zu einer Gemeinde verloren. Auch in China (Platz 17) sei der staatliche Druck weiter erhöht worden. Neue Vorschriften vom September 2025 verbieten Online-Gottesdienste, digitale Spendensammlungen und christliche Jugendarbeit außerhalb staatlicher Kontrolle. Viele Gemeinden agierten deshalb nur noch im Untergrund.
   Christen in Europa werden nur in seltenen Fällen so bedroht, dass sie wegen ihres Glaubens zu Tode kommen. Hass, Hetze sowie Diskriminierung aber und die daraus erwachsenen Taten nehmen permanent zu. Die meisten Delikte werden aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien gemeldet, darunter Kirchenvandalismus, Brandstiftung, Anfeindungen wegen des Eintretens für den Lebensschutz und körperliche Gewalt.
   Die Zahl christenfeindlicher Straftaten ist alarmierend: 2024 verzeichnete die Bundesregierung 228 Delikte mit antichristlicher Motivation – darunter Sachbeschädigung, Bedrohungen und körperliche Angriffe. Attacken auf Kirchen stiegen um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa (OIDAC) meldete 2023 sogar 277 christenfeindliche Straftaten, doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Zahl der Sachbeschädigungen an Kirchen schätzt die Organisation auf mindestens 2.000. Viele gegen Christen gerichtete Taten tauchen in Statistiken der deutschen Strafverfolgungsbehörden gar nicht auf, da sie als „Allgemeinkriminalität“ verbucht werden, kritisiert die OIDAC. Doch nicht nur Übergriffe nehmen seit Jahren zu. Wer politisch konservative oder christlich geprägte Positionen vertritt, steht zunehmend unter Druck. Während 1990 noch etwa 80 Prozent der Deutschen ihre Meinungsfreiheit als gewährleistet sahen, sind es heute weniger als die Hälfte. Anfang 2025 warnte die internationale Wochenzeitung The Economist eindringlich vor wachsender Zensur in Europa – besonders in Deutschland. Davon sind auch Christen besonders betroffen, wenn sie sich öffentlich äußern.
   Gesicherte Zahlen in Bezug auf christenfeindliche Straftaten in Deutschland liegen für 2025 noch nicht vor, gleichwohl ist eine alarmierende Entwicklung zu erkennen, die der Religionssoziologe Detlef Pollack im Blick hat. Laut dem Seniorprofessor am Institut für Soziologie an der Universität Münster haben antireligiöse Tendenzen in den letzten 15 Jahren permanent zugenommen.
   Im letzten Jahr sowie Anfang dieses Jahres zeigte sich das auch in mehreren Fernseh-Sendungen. Schon die Titel sagen alles: „Radikale Christen in Deutschland – Kreuzzug von rechts“ (ARD), „Die hippen Missionare – mit Jesus gegen die Freiheit“ (ARD), „Radikale Christen: Hass im Namen des Herrn“ (SPIEGEL-TV).
   Besonders bei der SPIEGEL-Reportage wurden evangelische Freikirchlicher durch die Darstellung einer Sekte in ein schlechtes Licht gerückt. Diese radikale Sekte, über die berichtet wurde, nannte sich früher Baptistenkirche Zuverlässiges Wort und firmiert heute unter FWBC Seelengewinnen. Mehrere Mitglieder dieser Gruppe wurden in der Vergangenheit wegen Volksverhetzung verurteilt. Einer ihrer Leiter hatte unter anderem mehrfach Juden und den Staat Israel beschimpft sowie die Todesstrafe für Homosexuelle gefordert. Mittlerweile hat sich die Gruppe größtenteils aufgelöst, und ihre Leiter haben sich ins Ausland abgesetzt.
   Besonders abscheulich ging die Sekte gegen den Pforzheimer Theologen Dr. Lothar Gassmann vor. Jeden Theologen, der nicht das „Zuverlässige Wort“ dieser Sekte teile, solle Gott töten, hieß es in Hass-Videos im Internet. Deshalb solle auch Gassmann – er wurde namentlich erwähnt – sterben, da er die Sekten-Lehre nicht vertrete, sondern sogar vor der Gruppe warnte.
   Längst bleibt es nicht mehr dabei, dass mehr oder weniger prominente Evangelikale in Deutschland in den Dunstkreis von Radikalismus, Rassismus, politisch rechter Gesinnung oder Demokratie-feindlichkeit gerückt werden. Beim zunehmenden Druck auf Christen kommen immer öfter auch Staatsanwälte und Gerichte ins Spiel. Dass staatliche Stellen immer weniger bereit sind, Gewissens-entscheidungen für das ungeborene Leben zu respektieren, kann Christen dann auch schon mal ihren Beruf kosten. So im Falle des Berliner Apothekers Andreas Kersten. Er verweigerte aus Gewissens-gründen jahrelang den Verkauf der „Pille danach“. Nach einem über vier Jahre andauernden Prozessmarathon sprach ihn das zuständige Gericht vom Vorwurf der Berufspflichtverletzung frei. Es signalisierte jedoch in seiner Urteilsbegründung dies: Ein Apotheker, der die Abgabe bestimmter Präparate nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könne, müsse seinen Beruf aufgeben. Kersten gab seine Zulassung ab. Auch der Essener Taxifahrer Jalil Mashali kam aufgrund seines Glaubens in Konflikt mit den Behörden. Weil auf seiner Heckscheibe ein Aufkleber mit einem Bibelvers klebte, wurde er 2023 zu einer Geldbuße wegen unerlaubter religiöser Werbung verurteilt. Weil sich der ehemalige Muslim und heutige Christ weigerte, den Aufkleber zu entfernen, landete der Fall vor Gericht. Mashali hatte mehr Glück als Kersten. Das Bußgeld wurde aufgehoben und das Verfahren im Sommer 2024 eingestellt. Doch wer weiß, wie lange Gerichte noch so entscheiden?
   Tanja Tang ist Direktorin der OIDAC mit Sitz in Wien. In einem Interview mit der Zeitung DIE WELT versuchte sie zu erklären, warum Hass und Hetze in Bezug auf den christlichen Glauben zunehmen. Dabei spiele das „politische Spannungsfeld“ eine Rolle, „in dem eine bestimmte Religion, nämlich das Christentum, als Projektionsfläche diene, sozusagen symbolisch für einen moralischen Absolutheits-anspruch. Im gesellschaftlichen Diskurs (Gedankenaustausch) und der verbreiteten Weltanschauung gebe es inzwischen diese Idee, dass der Mensch nur dann gut leben kann, wenn er total selbst-bestimmt sei und erst gar nicht mit anderen Meinungen konfrontiert werde. Im postchristlichen Weltbild scheint die Tatsache, dass es eine Institution gibt, mit der man nicht darüber verhandeln kann, ob es vielleicht doch mehr als zwei Geschlechter gibt, unerträglich. Das führt manchmal zu politisch motivierten Angriffen …“

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Bethel Church im Strudel schwerer Vorwürfe

   Die Serie von Skandalen rund um die US-amerikanische Bethel Church (TOPIC berichtete mehrfach über die US-Megakirche) reißt nicht ab. Die Kirchenleitung um Hauptpastor Bill Johnson hat einen Pastor beurlaubt, nachdem Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs laut wurden. Es handelt sich um Ben Armstrong, den Leiter des prophetischen Dienstes der Freikirche.
   Die Kirchenleitung kündigte eine Untersuchung durch Dritte an, „um einen gründlichen und unparteiischen Prozess zu gewährleisten“. So lange dürfe Armstrong keine Dienste ausüben. Die Kirchenleitung betonte „Dieser Schritt ist kein Urteil, sondern eine notwendige Maßnahme.“ Die Reaktion kam laut Christian Post nur kurz nach Veröffentlichung eines Videos‚ in dem eine Frau namens Sarah dem Pastor vorwirft, sie manipuliert, umgarnt und sexuell missbraucht zu haben. Er habe die damals 23-Jährige während ihrer Zeit als Praktikantin in der Bethel Church bei seiner Familie wohnen lassen. Kurz nach ihrem Einzug habe er sie dazu ermutigt, ihn als Vaterfigur zu sehen, und wiederholt Körperkontakt gesucht. Später sei es zu geistlichem und sexuellem Missbrauch gekommen.
   Erst vor wenigen Wochen war die Freikirche in die Kritik geraten, nachdem schwere Vorwürfe gegen den charismatischen US-Prediger Shawn Bolz laut geworden waren. Er soll über Jahre hinweg junge Männer sexuell missbraucht haben. Wie Betroffene berichten, habe er sich nackt gezeigt und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Bolz war für die Bethel Church jahrelang regelmäßig als Sprecher und Prophet tätig. Die Bethel Church räumte Versäumnisse bei der Aufarbeitung der Vorwürfe ein und kündigte Reformen an.
   Doch die beiden Fälle scheinen nur die Spitze eines Eisberges zu sein. In den USA kursiert ein Video des evangelikal-charismatischen Apologeten Mike Winger. In diesem Video entlarvt er nicht nur eine gravierende Falschprophetie in Bezug auf den Erfolg der Bethel Church, die sogar Hauptpastor Bill Johnson weitergab, sondern erwähnt auch die „Prophetin“ Stacey Campbell, die behauptet, belastendes Material über führende Personen der charismatischen Bewegung zu besitzen. Es erhärtet sich der Verdacht, dass sich charismatische Führer decken, um nicht enttarnt zu werden.
   Winger zitiert den Hauptpropheten der Bethel Church, Kris Vallotton, der zugegeben hat, dass es bei ihnen noch sehr viele Leute gäbe, die ähnliche Dinge tun wie in den aufgedeckten Fällen. Wörtlich sagte er: „Wenn die Beschuldigungen gegen Shawn wahr sind, gibt es noch viele andere, die wie er sind. Wir haben drei andere erwischt und sie alle aus dem Dienst herausgezogen.“ Einem Opfer schrieb Vallotton: „Eine öffentliche Stellungnahme [von Bethel] würde nicht nur Shawn schaden, sondern dem ganzen prophetischen Dienst weltweit.“

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Führende KI-Modelle können christlichen Glauben nicht präzise darstellen

   Sie heißen zum Beispiel „OpenAI“, „Deep Seek“ oder „xAI Grok“. Es sind Modelle für Künstliche Intelligenz (KI). Über den Computer kann man ihnen Fragen stellen, egal welcher Art. Zum Beispiel: „Wer ist der Herausgeber des TOPIC Informationsdienstes?“ Die KI „beantwortet“ diese Frage erstaunlich korrekt  und teilt dazu noch mit, dass TOPIC eine christliche fundamentalistische Ausrichtung hat. Wie kann die KI das? Das Programm durchforstet das Internet, sammelt Informationen zum Suchbegriff und versucht, eine sinnvolle Antwort daraus zu generieren.
   Nun hat die führende Technologie-Plattform für Glaubensgemeinschaften, die US-Firma Gloo, untersucht, wie KI-Modelle wahrheitsgemäße Antworten in Bezug auf christliche Inhalte geben können. Dabei stellte Gloo fest, „die führenden KI-Modelle von heute sind nicht in der Lage, christliche Konzepte tiefgründig und präzise darzustellen“. Auf einer Skala von 1 bis 100 wäre eine exzellente Leistung die gewesen, wenn über 90 Punkte erreicht worden wären. Der Durchschnittswert aller getesteten KI-Varianten lag aber nur bei 61. KI-Modelle hatten Schwierigkeiten, die christliche Glaubensdimension halbwegs ordentlich dazustellen. Häufig reduzierten die Modelle das Christentum auf eine allgemeine Spiritualität. Gott wurde als „Höhere Macht“ benannt und Gebet als „Achtsamkeit“.
   Nun haben sich führende Tech-Experten zusammengetan, um eine neue KI-Variante herzustellen, die den christlichen Glauben besser erklären soll. Der Ex-Chef des gigantischen US-Konzerns für Halbleitertechnik, Intel, Pat Gelsinger, will mit dieser neuen KI sogar Menschen vom Christentum überzeugen. Mit im Boot dieser missionarischen Technologie-Stars, gleichzeitig milliardenschwere Investoren, sitzt auch ein gewisser Peter Thiel.
   Der gebürtige Deutsche ist eine äußerst schillernde Persönlichkeit. Der in einer Homo-Ehe verheiratete Thiel gründete einstens den Bezahldienst PayPal und mit Alex Karp 2004 ein Unternehmen, das die höchst umstrittene Schnüffel-Software namens Palantir (s. TOPIC 11/2020 Seite 7) entwickelte. Angeblich will Thiel mit einer neuen hochentwickelten Künstlichen Intelligenz die Wiederkunft Jesu Christi so beschleunigen, dass der Antichrist gestoppt werden kann.
   Bibelleser wissen, dass das purer Unsinn ist. Fakt ist aber, dass Thiel in der letzten Zeit vier Vorträge ber den Antichristen gehalten hat. Was er vor einem handverlesenen Publikum sagte, bleibt geheim

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Unverletzlichkeit der Wohnung wird zunehmend aufgeweicht

  Unter jene Grundrechte, die zunehmend ausgehöhlt werden, fällt nun auch die Unverletzlichkeit der Wohnung. Wie die Computerzeitschrift Chip berichtet, darf die Berliner Polizei künftig in private Wohnungen eindringen, „um sogenannte Staatstrojaner auf Computern oder Smartphones einzuschleusen“. Das neue Polizeigesetz, im Abgeordnetenhaus von Berlin beschlossen von CDU, SPD und AfD, erlaube nun auch das „verdeckte Betreten und Durchsuchen von Räumlichkeiten“. Als Voraussetzung nennt die Berliner Zeitung das Vorliegen einer sogenannten Katalogstraftat. Dazu gehören beispielsweise Urkundenfälschung, Hochverrat und Sportwettbetrug. Das Blatt erinnert daran, dass das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber erst im Sommer aufgetragen hatte, die Liste der Straftaten in diesem „Katalog“ neu zu regeln, weil es einige von ihnen für „nicht hinreichend gewichtig für so einen starken Grundrechtseingriff“ hielt.
   Der Redakteur der Zeitung zeigt sich erkennbar verstört: „Einerseits müssen Polizisten an der Zimmertür im Flüchtlingsheim klopfen, wenn sie einen Ausländer zum Abschiebeflug abholen wollen. Das Bundesverfassungsgericht beschloss kürzlich, dass die Beamten einen richterlichen Durchsuchungsbefehl brauchen, weil das Grundgesetz die Unverletzlichkeit der Wohnung garantiert. Andererseits dürfen Polizisten künftig heimlich in Wohnungen einbrechen.“
   Es bleibt abzuwarten, welche Bundesländer nun nachziehen werden. Wichtig ist jedenfalls, auf eine gewisse Automatik zu achten: Ist erst das Instrumentarium eingerichtet, genügt eine Ergänzung in einer Liste von Straftaten, um immer größere Teile der Bevölkerung überwachen zu können.

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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 4 April 2026

Die Themen: Aktuelle Großkriege und ihre Hintergründe. - Beispiellos: schwarzer Katholik als Bürgermeister. - Gnadau-Präses beklagt Bibelmüdigkeit. - Kurzmeldungen: Bibeltreue Methodisten wachsen - AfD und Gauck - Einsamkeit junger Menschen - Niedersachsen: Reli ohne Jesus - Spanier und Bibeln. - Evangelikale rücken von Trump ab. - Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bibel. - Drohnen: Zeitenwende auf dem Schlachtfeld. - Wer ist Cem Özdemir? - Smartphones ramponieren Gehirne. - Menschen im Westen werden dümmer. - Landwirtschaft: Christ findet Wundermittel. - Der „Bist-du-tot?“-Knopf. - Wissenschaftler basteln am neuen Menschen. - Eine künstliche „Frau“ als echte Schauspielerin.

Die spirituellen Hintergrüende der aktuellen Großkriege

   Er schrieb Bestseller, die manchem Leser die Augen für weltpolitische Zusammenhänge und Hintergründe von Kriegen öffneten. Seine Bücher wie „Der Tod im Reisfeld – Dreißig Jahre Krieg in Indochina“, „Russland im Zangengriff – Putins Imperium zwischen NATO, China und Islam“ oder „Die Welt aus den Fugen – Betrachtungen zu den Wirren der Gegenwart“ erreichten Millionenauflagen.
   In einem Vortrag vor gut 20 Jahren in Dillenburg sagte der erfahrene Kriegsreporter Peter Scholl-Latour (1924-2014): „Jeder Krieg hat einen religiösen Hintergrund!“ Und der ist durchaus zu finden, wenn man versucht, das Denken der Hintermänner zu verstehen, denen die Mächtigen dieser Erde ihr Zuhören gewähren.
   Im Fall des Ukraine-Krieges wäre da zum Beispiel der russische Philosoph Alexander Dugin zu nennen. Er gilt als Freund Putins und als „Vordenker des Feldherrn“. Dugin schrieb zum Beispiel das Buch „Das große Erwachen gegen den Reset“. Darin legt er dar, warum die Menschheit aufstehen müsse, um gegen die „herrschenden liberalen Eliten“ vorzugehen. Dugin zeichnet ein klares Bild, wo und in wem er den Hauptfeind der Menschheit sieht: Es sei eine antichristliche Zivilisation, geprägt von Liberalismus, Atheismus, Materialismus, Genderismus und der Abkehr von allem Heiligen. Das Zentrum dafür finde sich in den USA.
   Dieser „Satanie“ müsse die Menschheit die Stirn bieten und ihrem Vormarsch erfolgreich widerstehen, so Dugin. Wie diese Satanie – der Duden erklärt den Begriff als „teuflische Grausamkeit“ – in orthodoxen Kirchenkreisen definiert wird, beschreibt der orthodoxgläubige Autor Peter U. Trappe im orthodoxen „Journal für christliche Kultur – Chrisis“ so: „Wodurch unterscheidet sich die gegenwärtige Krise von allen bisherigen? Zweifellos durch das globalisierende Moment, die alles durchdringende elektronische steuerbare Umwälzung sämtlicher traditionellen Verhältnisse und Beziehungen. Mit Hilfe von Elektronik und Digitalisierung dämmert erstmals ein Zeitalter totaler Vernetzung herauf. Nationale Grenzen, auch Schranken zwischen Klassen, Rassen, Geschlechtern sowie Familienbande werden planmäßig aufgelöst.“ Es drohe dadurch die Versklavung von „gleichgeschalteten Massen und Individuen“.
   Laut Dugin wird „die russische Gesellschaft die Idee des westlich-liberalen Kosmopolitismus niemals akzeptieren.“
   Wie sehr Putin Dugin und kirchen-orthodoxen Vordenkern folgt, zeigt ein Referat des Kreml-Chefs aus dem Jahr 2013 im Diskussionsklub Valdai am Valdai-See im Nordwesten Russlands. Dabei kritisierte er den kulturellen Verfall im Westen und das Aufgeben christlicher Werte. „Ohne moralische Werte, die im Christentum und in anderen Religionen begründet liegen, ohne Normen und moralische Werte, die sich Jahrtausende lang formiert und entwickelt haben, werden die Menschen unweigerlich ihre Menschenwürde verlieren – also zu Unmenschen werden. Und wir halten es für richtig und natürlich, diese moralischen, christlichen Werte zu verteidigen und zu wahren.“ Für welche Mission sieht sich Putin vorherbestimmt?
   Wie immer man diese Aussagen Putins bewerten möchte, zeigen sie doch ein religiös bestimmtes Denken, das für die Beurteilung des schrecklichen Ukraine-Krieges einbezogen gehört.
   Viele Westler verstehen nicht, dass andere Bewohner dieses Globus völlig anders „ticken“ als sie selbst. Das musste auch Trump erfahren, als er sich 2025 mit Putin in Alaska traf. Putin hielt einen langen Vortrag über die Geschichte der Ukraine und Russlands und begann mit seinen Ausführungen im Mittelalter. Er versuchte, damit zu belegen, dass die Ukraine zu Russland gehöre. Wie die Financial Times berichtete, soll Trump von der langatmigen Darlegung so genervt worden sein, dass es hinter den Kulissen zwischen den beiden Herrschern „gekracht“ habe.
   Setzt man als Beobachter des Zeitgeschehens die religiöse Brille auf, so ist auch im gegenwärtigen Nahost-Krieg manches zu entdecken, das hilft, die Dynamiken dieses Krieges besser einordnen zu können. Dabei bestätigt sich immer wieder, was Peter Scholl-Latour in Bezug auf die Hintergründe von Kriegen sagte.
   Als Benjamin Netanjahu in seiner ersten Amtszeit in Israel (1996-1999) 100 Tage im Amt war, widmete das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL dem Ministerpräsidenten einen großen Artikel. Darin wurde berichtet, dass Netanjahu zwei volle Stunden am Grab des „Lubawitscher Rebbe“ verbracht, Psalmen gelesen und den Toten als Lehrer und Propheten gepriesen habe. Wer ist der Lubawitscher Rebbe, dessen richtiger Name Menachem Mendel Schneerson (1902-1994) lautete? Schneerson, Sohn eines Kabbalisten, war ein hoch verehrter Rabbiner der Chabad-Lubawitsch-Bewegung innerhalb des Judentums. Kritiker nennen die Bewegung aber auch eine machtbewusste, orthodoxe Sekte, die auch weltweit versucht, politisch Einfluss zu nehmen.
   Wie der SPIEGEL 1996 schrieb, habe Netanjahu vor seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Schneerson gefragt, ob er zur Wahl antreten solle. Der auch als Wunderrabbi bezeichnete Schneerson habe ihn dazu ermuntert und etliche Prophezeiungen in Bezug auf Bibis Polit-Karriere gemacht. Laut der Tageszeitung Israel heute habe Rebbe Schneerson in den 1990er Jahren, also vor dem ersten Amtsantritt Netanjahus, auch gesagt, dass Bibi als letzter Premier Israels dem „Messias“ das Machtzepter übergeben werde. Als am 13. Juni 2021 Netanjahus Rivale Naftali Bennet Premierminister in Israel wurde, erinnerte Netanjahu ihn daran, dass er, Bibi, der „Auserwählte Gottes“ sei, weil Schneerson es prophezeit habe.
   Israels Premier Netanjahu glaubt tatsächlich, Teil einer höheren Fügung zu sein. Dem israelischen TVSender i24 sagte er, er fühle sich auf einer „historischen und spirituellen Mission“. Doch auf welcher konkret? Welchem „Messias“ soll er – aufgrund seines Alters zwangsläufig in absehbarer Zeit – das Machtzepter übergeben? Bibi wird in diesem Jahr 77 Jahre alt. Seine Lebenszeit neigt sich dem Ende zu. Israels Krieg gegen den Iran trägt auf Deutsch übersetzt die Überschrift „Das Brüllen des Löwen“. Dazu sagte Israels Premier: „Der Prophet Amos sagt, der Löwe brüllt, wer fürchtet sich nicht? [...] Fürchte dich nicht, Israel, denn du bist ein junger Löwe. Wir stehen vereint mit einem Herzen und mit Gottes Hilfe sichern wir Israels Ewigkeit.“
   Dass auch einige amerikanische Militärs den Krieg gegen den Iran als „Gottes Plan“ ansehen, darüber berichtete das US-Magazin Newsweek im März 2026. US-Soldaten hatten sich an die Military Religious Freedom Foundation (MRFF) gewandt und sich über eine religiöse Beeinflussung beschwert. Ihre Kommandeure hätten ihnen gesagt, dass sie bei ihrem Kampfeinsatz keine Angst zu haben bräuchten, da der Krieg von Gott gewollt sei und biblisch abgesichert. Trump höchst persönlich sei von Jesus auserwählt worden, um diese Schlacht zu führen. Im Iran würde jetzt ein „Signalfeuer entzündet, um Armageddon herbeizuführen“, was die Rückkehr von Jesus Christus markieren werde.
   Die MRFF ist eine gemeinnützige Organisation, die religiöse Unterdrückung im US-Militär bekämpft – insbesondere durch Vorgesetzte. Laut MRFF seien über 200 entsprechende Beschwerden von rund 50 Militärstützpunkten eingegangen. Bei dem Stichwort „Armageddon“, laut Bibel die letzte große Schlacht in der Endzeit, wird einer ganz besonders aufhorchen: Irans neuer oberster Führer, Mujtaba Khamenei.
   Mujtaba Khamenei, Sohn des getöteten Ayatollahs Ali Khamenei, studierte am Qom-Seminar, dem angesehensten Zentrum islamischer Gelehrsamkeit im Iran. Ein Mitstudent namens Jaber Rajabi beschreibt laut einer amerikanischen Quelle den neuen Ayatollah als geradezu „besessen vom Ende der Tage“. Der neue starke Mann des Irans glaube sogar, dass er bei der Apokalypse der letzten Tage eine bedeutende Rolle spielen werde.
   Hintergrund dieser Sehweise ist die Lehre der Zwölfer-Imame, die angeblich jetzt im Verborgenen leben. Der letzte dieser Zwölfer-Kette, der Imam Muhammad al-Mahdi, werde jedoch zurückkehren und für eine globale Gerechtigkeit sorgen. Laut der eschatologischen Tradition der Schiiten müsse jedoch erst die Malhama al-Kubra stattfinden, die letzte große Schlacht gegen die Ungläubigen. Es gelte, den bösen Dajjal, den falschen Messias, zu besiegen, von dem etliche schiitische Führer meinen, es sei Donald Trump, dessen Name ja übersetzt „die Trompete des Weltherrschers“ bedeutet.
   Ein Teil der geistlichen Elite des Irans bewertet diesen Krieg also völlig anders als die Angreifer aus den USA und Israel. Deshalb ist davon auszugehen, dass der Iran alles daran setzen wird, sich so zu wehren, dass daraus möglichst ein Weltenbrand, die Malhama al-Kubra, entsteht. Die Kriegsführung der Iraner und ihre Ankündigungen weisen zumindest darauf hin.
   Betrachtet man die spirituellen bzw. religiösen Hintergründe des Ukraine-Krieges und des Nahost-Krieges, so springt eine Gemeinsamkeit ins Auge: Beide Kriege werden von den Betroffenen auch als Endzeit-Schlacht vor biblischem Hintergrund gedeutet.

         TOPIC  Nr. 04/2026



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Wissenschaft bietet Erklärungen für bisher rätselhafte Fakten der Bibel an

   In den Ostergottesdiensten Anfang April rückten sie wieder erneut in den Fokus: die Geschehnisse um den Kreuzestod Jesu und seine Auferstehung. Doch hat sich tatsächlich alles so abgespielt, wie es das Neue Testament schildert? Zum Beispiel, dass zum Todeszeitpunkt Jesu über das ganze Land eine Finsternis kam, und als Jesus seinen menschlichen Geist aufgab, den Landstrich ein Erdbeben erschütterte (Matth. Kapitel 27 ab Vers 45)?
   Seit 2009 beobachtet die US-Weltraumbehörde NASA mit einer unbemannten Raumsonde den Mond. Die Sonde mit Namen „Lunar Reconnaissance Orbiter“ (LRO) umkreist den Mond und versucht, ihn zu kartieren. Mit Hilfe der LRO und hochentwickelter Software konnte die NASA schon im letzten Jahr neue Erkenntnisse über die historischen und ökologischen Bedingungen im Zusammenhang mit der Kreuzigung Jesu liefern. Aufgrund von historischen Aufzeichnungen über die Amtszeit von Pontius Pilatus und der Mondkonstellationen, die die Software generierte, könnte der Todestag Jesu auf den 3. April 33 n. Chr. oder 7. April 30 n. Chr. Gefallen sein. Eine Sonnenfinsternis als Grund für die Finsternis schließen die NASA-Experten aus, da aufgrund ihrer Berechnungen mit Hilfe der LRO zum damaligen Pessachfest Vollmond herrschte. Da eine Sonnenfinsternis bei Vollmond naturwissenschaftlich nicht stattfinden kann, kann sie als Ursache nicht infrage kommen. Stattdessen ermittelten die Klimamodelle der NASA, dass ein Staubsturm oder eine sehr dichte Wolkendecke die Ursache gewesen sein könnte. Für den Staubsturm sprechen auch Analysen von Sedimentkernen aus dem Toten Meer. Es gibt Hinweise, dass zwischen den Jahren 30 und 33 n. Chr. sich ein solcher Staubsturm entwickelt hatte, was im Übrigen für das Heilige Land nicht ungewöhnlich ist, wenn bestimmte Temperaturen vorherrschen.
   Die Sedimentablagerungen im Toten Meer sollen auch Hinweise für ein weiteres Phänomen geben, das die Beschreibungen der biblischen Kreuzigungsszene schildert. Als Jesus starb, erbebte die Erde. Ein Geologenteam, das die Sedimentablagerungen des Toten Meeres analysierte, geht davon aus, dass in der Region ein größeres Erdbeben um 31 v. Chr. und ein kleineres in der Zeit zwischen 26 und 36 n. Chr. Stattgefunden haben muss. Das Tote Meer liegt auf einer bedeutenden Verwerfungslinie zwischen zwei tektonischen Erdplatten. Dort gleiten die Arabische Platte und die Sinai-Subplatte aneinander vorbei.
   Gerade die Geburt und den Tod Jesu begleiten Phänomene in der Natur, bei denen man erst nach intensiver wissenschaftlicher Arbeit heute Anhaltspunkte für die Glaubwürdigkeit findet. Mark Matney ist Planetenforscher und leitender Experte für verschiedene Aspekte der Weltraumforschung der NASA. Historische Berichte aus China beschreiben einen hell leuchtenden Komet, der im Jahr 5 v. Chr. entdeckt wurde und 70 Tage sichtbar war. Aufgrund dieser Berichte berechnete Matney die mögliche Bahn dieses Kometen, die zu Fakten um König Herodes und biblischen Aussagen passen. Seine Bahn könnte den Kometen der Erde ungewöhnlich nahegebracht haben. So nahe, dass seine sichtbare Bewegung durch die Erdrotation für Stunden ausgeglichen wurde. Die Wirkung: Am Himmel erschien der Komet, als würde er stehen bleiben. Genau das findet sich in der Schilderung im Matthäus-Evangelium.
   Wie auch immer diese aktuellen Forschungsergebnisse zu bewerten sind, liefern sie doch Hinweise für eine Arbeitshypothese, die zumindest physikalisch als auch zeitlich stimmig ist.

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Wie das Smartphone das Menschsein ramponiert

   Viele werden die Situation kennen: Man sitzt im Wartezimmer eines Arztes und blickt auf Patienten, die starr auf ihre Smartphones schauen und daran rumfummeln. Nur wenige mustern die Dasitzenden. Sitzt da jemand, der vor Schmerzen leidet, der Sorgen hat oder angespannt da sitzt, weil ihm in Kürze eine Diagnose mitgeteilt wird?
   Das Interesse am Nächsten sowie die Empathie, also das Sich-Hineinversetzen in einen anderen, nimmt laut dem Direktor des französischen Instituts für Hirnforschung, Marc Tadié, bei Zeitgenossen deutlich ab. In einem Interview, das in der deutschen Zeitung Die Welt erschien, erläuterte der Hirnchirurg, warum auch das Smartphone daran schuld sei.
   Gesichter von anderen, Gerüche, Kleidung etc. stimulierten das Gehirn. Wenn man jedoch mit dem Smartphone beschäftigt sei, schwinde dieser Vorgang des Wahrnehmens. Tadié: „Studien haben gezeigt, dass die Empathie zurückgeht und es den Menschen immer schwerer fällt, Details im Gesichtsausdruck anderer wie Angst, Traurigkeit oder Mitleid zu lesen.“
   Ein Grund dafür sei, dass das Smartphone den Hippocampus im Gehirn ramponiere. Der Hippocampus ist ein Teil des Gehirns, in den vor allem Informationen vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis transportiert werden. Ohne den Hippocampus hätte der Mensch kein Gedächtnis und würde auch nicht etwas lernen können – z.B. Gesichtsausdrücke zu erkennen und zu beurteilen.
   Laut dem Gehirnforscher aus Frankreich müsse der Hippocampus genauso trainiert werden wie ein Muskel. Unterbleibt dies, dann bilde er sich zurück. Er verkümmere mitsamt seinen Schaltkreisen, so der Hirnchirurg, der mit einem Kollegen das Buch schrieb „Das Gehirn ohne Gedächtnis“ (gibt es nur auf Französisch).
   Den wohl schlimmsten Schaden richte das Smartphone auf das Gedächtnis an, weil man sich nicht mehr alles merken müsse. Das Smartphone liefert viele Informationen auf Knopfdruck. Doch beispielsweise das „Navi“ im Smartphone fahre eine wichtige Leistung des Hippocampus herunter: die Fähigkeit, sich in einer Umgebung zurechtzufinden. Das Hirnareal ist nämlich entscheidend für das Navigations- und Ortsgedächtnis.
   Laut dem Gehirnforscher sei unser Gedächtnis keine simple Computer-Festplatte: „Es macht uns zu dem, was wir sind, zum Menschen.“ Tadié: „Es existieren heute solide wissenschaftliche Beweise für die schädlichen Auswirkungen der Smartphones auf das Gehirn“ – was auch noch ein anderer Aspekt belegt. Das Smartphone kann auch extrem süchtig machen. Laut Tadié sei der neurobiologische Mechanismus identisch mit dem von harten Drogen und deren Auswirkungen im Gehirn.
   Tadié ist nicht grundsätzlich gegen die Nutzung von Smartphones: „Paradoxerweise sind Smartphones gut für ältere Leute. Sie mindern die Einsamkeit, stimulieren das prozedurale Gedächtnis (was man schon einmal erlernt hat) und geben ihnen wieder mehr Lebensfreude. Die Geräte sind im Grund nicht schlecht, es kommt nur auf das Alter und eine richtige Dosierung an.“

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Wissenschaftler bauen Erbanlagen in menschlichen Eizellen um

   Forscher der Universität von Oregon haben Zellkerne aus Spender-Eizellen entfernt und durch Zellkerne von Hautzellen einer anderen Person ersetzt. Es gelang ihnen auch, nach der Einpflanzung eines Zellkerns in eine Spender-Eizelle die Hälfte der Chromosomen zu entfernen. Das wäre nämlich Voraussetzung für eine Befruchtung der Eizelle. Der Zellkern aus einer Zelle der Mutter wird also in eine gespendete Eizelle einer anderen Frau eingebaut. Ein beteiligter Professor führt den Erfolg des Zellkern-Transfers auf eine neue Methode der Zellteilung zurück: „Die Natur hat uns zwei Methoden der Zellteilung gegeben. Wir haben einfach eine dritte entwickelt.“
   Bisher, berichtet die Financial Times, hätte das „Team 82“ noch keinen nennenswerten Erfolg mit der neuen Methode erzielen können. Nur neun Prozent der Eier sei zu jenem Stadium herangewachsen, in dem eine Schwangerschaft per In-Vitro-Fertilisation in einem Reagenzglas möglich gewesen wäre. Der Projektleiter schätzt, es werde wohl noch zehn Jahre dauern, bis die neue Methode in Fruchtbarkeitskliniken angewandt werden könne. Die Forscher gaben an, damit aufzeigen zu wollen, wie unfruchtbaren Frauen eines Tages zu einer Mutterschaft verholfen werden könne.
   Aber unfruchtbaren Frauen wird bereits per künstlicher Befruchtung geholfen. Wirklich neu wäre das
Verfahren hingegen für eine andere Personengruppe, wie eine der Forscherinnen erklärt: „Diese Methode würde auch gleichgeschlechtlichen Eltern die Möglichkeit eröffnen, ein Kind zu bekommen, das genetisch mit beiden Elternteilen verwandt ist.“
   Freuen würde sich dann wohl auch eine ganz neue Zielgruppe, die Mitte Februar von der Wochenausgabe der politisch linken Tageszeitung (taz) ausgerufen wurde. Die beklagte auf dem Titelblatt: „Vater, Mutter, Kind, Burnout“ und kündigte eine Lösung an, die „Platz für alle“ biete: „Wie es ist, wenn drei Personen gemeinsam ein Kind planen und dabei eine Familie entsteht.“ Also: die Eizelle von der ersten (weiblichen) Person, die Hautzelle, die den neuen Zellkern liefert, von der zweiten Person (beliebigen Geschlechts), und der Same von der dritten (männlichen) Person.

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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 5 Mai 2026

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